Jahrgang 2010 Ausgabe 51
23.12.2010
Politik
Gut oder schlecht für Juden? Was 2010 für neue Erkenntnisse gebracht hat
Pavel Chodorkowskij über das Verfahren gegen seinen Vater Michail, Machterhalt und Antisemitismus
Antisemitische Straftaten sind in Deutschland eine konstante Größe. Dennoch tun sich die Behörden schwer damit, sie zu definieren
Auch 2010 hat es zahlreiche antisemitische Übergriffe gegeben. Wir haben eine kleine Auswahl an Fällen zusammengestellt, von denen es nur wenige in die überregionale Presse geschafft haben.
Anetta Kahane über Rechtsextremismus in Ost- und Westdeutschland und das sozialistische Erbe
Iraner als Mossadagent hingerichtet
Wie die Enthüllungsplattform Wikileaks die Grenze zwischen öffentlichem Interesse und Geheimnisverrat verschiebt
Richard Herzinger rät dazu, im Nahen Osten von irrealen Visionen Abschied zu nehmen
Josef Schuster über die Halacha, ethische Grundsätze und Organspenden
Israels Politiker sollten sich mit den gemäßigten Kräften verbünden
Frankreich braucht eine neue Sensibilität
Israel
Israels ehemaligem Präsidenten droht lange Haftstrafe
Israelis können endlich den Tablet-PC von Apple kaufen
Ein neues Gesetz ändert die bisherige Umtausch-Praxis
Israelische Reiseleiter begleiten ihre Gruppen jetzt auch wieder ins palästinensische Autonomiegebiet
Ärger bei der Kurzbahn-WM in Dubai
Verurteilt, verschlampt und verboten
Jüdische Welt
Ein hoher griechischer Kirchenvertreter macht den Zionismus für die Finanzkrise des Landes verantwortlich
Im Revisionsprozess um den Mord an Ilan Halimi erhöht ein Gericht die Strafen
Rabbiner Michel Serfaty über Antisemitismus in den Pariser Vororten
Warum den früheren Außenminister Henry Kissinger die Lage der sowjetischen Juden kaltließ
No-Go in Bullerbü – von Katharina Schmidt-Hirschfelder
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum warnt vor Reisen in das skandinavische Land
Vor 50 Jahren starb General Henri Guisan
Unsere Woche
Einige Gemeinden bieten ihren Mitgliedern ein Alternativprogramm
Die meisten jungen Juden nutzen die Zeit zwischen den Jahren, um Urlaub zu machen
Osnabrück stimmt für interreligiöses Projekt
Workshops sollen Kindern das Judentum näherbringen
Platz nach Shlomo Lewin und Frida Poeschke benannt – doch wer sie waren, bleibt unerwähnt
Nicholas Yantian spricht fünf Sprachen – er ist Übersetzer für Hebräisch und Englisch
Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer trägt Schillers Lied von der Glocke vor
Kindergärten, Synagogen, Rabbiner – nie war die jüdische Infrastruktur nach 1945 so gut wie heute
Tanz, Theater und Musik – die jungen Künstler der Israelitischen Kultusgemeinde zeigen ihr Können
Auguststraße: Gemeinde vermietet ehemalige Mädchenschule in Berlin-Mitte an Galeristen
Gregor Livertovsky hilft ehrenamtlich Zuwanderern im Alltag
Kultur
Der Expressionismus als deutsche – und deutsch-jüdische – Avantgarde
Volkmar Sigusch erinnert an die jüdischen Begründer der Sexualwissenschaft
»Boulevard der Stars«: Warum fehlt die einzige deutsche Oscar-Siegerin?
Eine Liebeserklärung an das Weihnachtsfest
Alan Kadish, Direktor der Touro Colleges, zu Gast in Berlin
Mossadagent mit Kunstsinn: Daniel Silva und sein Romanheld Gabriel Allon
»Pornografie & Holocaust«: Eine Doku über abseitige Formen der Schoa-Erinnerung im Israel der frühen 60er-Jahre
Ein Porträt des Filmkomponisten Aljoscha Zimmermann
Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt
Mein Freund, das Hängebauchschwein
Religion
Die Tora lehrt, dass die Ehrfurcht vor Gott zu moralischem Handeln führt
Der Ewige möchte, dass der Mensch außer seinem Verstand auch sein Gemüt entwickelt
Welche Rolle Frauen im rituellen Tempelkult spielten
Plakat mit Rambams Mediziner-Gebet