TV-Tipp

Kultfilm »Harry und Sally« - immer wieder was fürs Herz

Die Dame vom Nebentisch möchte bald das Gleiche wie Sally (Meg Ryan) bestellen. Foto: picture alliance / COLLECTION CHRISTOPHEL

1977 nimmt die frischgebackene College-Absolventin Sally (Meg Ryan) den ebenfalls gerade graduierten Juristen Harry (Billy Crystal) in ihrem Auto von Chicago nach New York mit. Während der Fahrt erklärt Harry wortreich, dass Männer und Frauen niemals echte Freunde werden können, weil der Sex immer wieder dazwischenkäme. Sally ist heilfroh, als sie den Schwätzer in New York endlich los ist. Doch im Abstand von je fünf Jahren begegnet sie ihm immer wieder, mal während eines Fluges, mal nach der Trennung von ihrem Freund.

Entgegen aller wortreich bekundeten Warnungen werden beide doch beste Freunde. Als Sally wieder einmal von einem neuen Schwarm abserviert wird, eilt Harry herbei, um sie zu trösten. Allerdings scheint sich seine alte These über Männer, Frauen, Freundschaft und Sex doch zu bewahrheiten, denn diese Nacht bleibt für Harry und Sally nicht ohne Folgen.

Schon kurz nach ihrem Kinostart im Jahr 1989 avancierte die Komödie »Harry und Sally« von Rob Reiner zum Kultfilm - nicht zuletzt wegen der berühmten Szene, in der Sally in einem vollbesetzten Lokal einen Orgasmus simuliert. Mit einer brillanten Mischung aus Humor und Melancholie, geistreichen Dialogen und pointierten Gags erzählt der Film eine Geschichte über Liebe und Vertrauen, Freundschaft und Verlangen und entwirft dabei mit fröhlichem Witz und viel Humor einen ebenso amüsanten wie hintergründig-besinnlichen Kosmos menschlichen Miteinanders.

»Harry und Sally«, Mittwoch, 3. Juni, 22.00 - 00.00 Uhr, Super RTL.

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