Hollywood

Hasswelle gegen Gwyneth Paltrow wegen Israel-Werbung

Gwyneth Paltrow Foto: picture alliance / Evan Agostini/Invision/AP

Die Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow steht im Zentrum eines heftigen Online-Shitstorms, nachdem sie als Werbegesicht für das israelische Luxusbauprojekt 51 Park in Herzliya aufgetreten ist. »The Jerusalem Post« berichtete zuerst.

In dem Spot erwacht Paltrow in ihrer New Yorker Wohnung, klagt über frühe Morgenstunden und geht im Central Park joggen. Am Ende besteigt sie ein Auto und weist den Fahrer an, sie nach »51 Park« zu bringen. Auf seine Frage »New York?« antwortet sie lächelnd: »Herzliya, Israel.« Das Projekt umfasst zwei 51-stöckige Türme direkt neben dem Herzliya-Park.

Seit der Ausstrahlung des Werbespots häufen sich Hasskommentare in den sozialen Medien. Viele Nutzer werfen Paltrow vor, einen angeblichen Völkermord zu unterstützen, einige forderten sogar Gewalt gegen sie. »Gwyneth Paltrow bewirbt 10-Millionen-Dollar-Penthäuser in Herzliya, während Gaza brennt und der Libanon blutet«, schrieb ein Nutzer.

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Ein anderer spielte auf die von Paltrow geprägte Formulierung zur Trennung von Coldplay-Sänger Chris Martin an: Sie habe sich »bewusst von der Moral entkoppelt.« Auf Instagram, wo Paltrow aktiv ist, den Spot selbst jedoch nicht postete, wird sie in Kommentaren als »Genocide Queen« beschimpft. Andere Nutzer hingegen lobten sie für ihre Solidarität mit Israel.

Werbespots mit Hollywood-Stars haben in Israel Tradition: Zuletzt warben unter anderem Morgan Freeman, Snoop Dogg und David Schwimmer für israelische Unternehmen.

Paltrow wuchs in einer jüdisch-christlichen Familie auf und hatte während des Hamas-Krieges öffentlich ihre Unterstützung für die Geiseln in Gaza bekundet. Früher, mit ihren Eltern und ihrem Bruder, habe sie »christliche und jüdische Feste gefeiert«, sagte sie einst. im

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