Los Angeles

Kate Hudson bekommt »Walk of Fame«-Stern

Kate Hudson Foto: picture alliance / Photoshot

Kate Hudson wird auf dem Hollywood Boulevard in Los Angeles mit einem »Walk of Fame«-Stern geehrt. Die jüdische Schauspielerin war zuletzt in dem Film Song Sung Blue zu sehen. Derzeit dreht sie mit Javier Bardem und anderen Kollegen die romantische Komödie Hello & Paris, die im nächsten Jahr in die Kinos kommen soll. Insgesamt war sie bisher Teil von 35 Kinofilmen. Im Jahr 2017 an legte sie eine Pause ein, die 2021 zuende ging.

Geboren wurde Kate Hudson 1979 in Los Angeles. Ihre Mutter ist die jüdische Darstellerin Goldie Hawn, ihr Stiefvater der ebenfalls höchst prominente Schauspieler Kurt Russell. Ihre Vorfahren mütterlicherseits waren Juden aus Ungarn.

Zu den anderen Stars, die Sterne auf dem »Walk of Fame« bekommen, gehören auch die Geschwister Elle und Dakota Fanning, Idris Elba, Delroy Lindo und Sam Rockwell. In der Fernseh-Sparte sollen unter anderem »Friends«-Star Lisa Kudrow, Keke Palmer und »Game of Thrones«-Darsteller Pedro Pascal ausgezeichnet werden.

Lesen Sie auch

Der 2002 gestorbene Country-Sänger Waylon Jennings werde posthum mit einer Sternenplakette gefeiert, gaben die Veranstalter bekannt. Unter den weiteren Musikern, deren Namen in den Zementplatten des berühmten Bürgersteigs verewigt werden, sind die australische Sängerin Sia, die Kolumbianerin Karol G, Us-Rapper Lil Wayne sowie Bands wie The Ramones, The Smashing Pumpkins und Linkin Park. In der Sparte Theater wird unter anderem der italienische Tänzer Roberto Bolle geehrt.

Die neuen Kandidaten seien unter Hunderten prominenten Anwärtern ausgewählt worden, hieß es. Die Termine für die Enthüllung der Plaketten sind bis jetzt nicht bekannt.

Der »Walk of Fame« mit mehr als 2800 Sternen ehrt seit 1960 Verdienste im Showgeschäft. Die Bürgersteigstrecke am Hollywood Boulevard, in den die sternförmigen Plaketten eingelassen werden, verläuft mitten durch das Zentrum von Hollywood. ja/dpa

Glosse

Der Rest der Welt

New Yorker Geschichten: Zu viele Bücher kann es gar nicht geben

von Katrin Richter  11.08.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 11.08.2026

Reportage

Unter die Haut

Für viele Jüdinnen und Juden ist ein Tattoo nicht nur Körperschmuck – sondern auch ein Bekenntnis zur eigenen Identität. Vier tätowierte Menschen erzählen

von Nicole Dreyfus  11.08.2026

Filmkritik

»Noga« - Porträt der Sängerin Noga Erez zeigt persönliches Ringen

Ein dokumentarisches Porträt der israelischen Musikerin Noga Erez, deren internationaler Erfolg seit dem Hamas-Massaker und den antiisraelischen Kulturattacken ausgebremst wird

von Kathrin Häger  11.08.2026

Literatur

Tomer Gardi und Dana Vowinckel für Deutschen Buchpreis nominiert

Die Jury hat die Auswahl der 20 Kandidaten bekanntgegeben. Unter ihnen sind auch bekannte Autoren mit jüdischem Hintergrund

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

Wie Wissenschaftler mithilfe von Künstlicher Intelligenz den Schriftrollen vom Toten Meer ihre letzten Geheimnisse entlocken wollen

von Sabine Brandes  11.08.2026

Campus

Schweigen als Überlebensstrategie

Ein neuer Sammelband beleuchtet die erschütternde Situation jüdischer Studierender und Lehrender an deutschen Hochschulen

von Therese Klein  10.08.2026