Israel

232 Verletzte binnen eines Tages – Raketen aus Iran, Drohnen aus Jemen

Seit Beginn des Krieges gegen das iranische Regime wurden tausende Israelis verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Foto: Copyright (c) Flash 90 2026

Die anhaltenden Angriffe auf Israel haben weiterhin ernste Folgen: Innerhalb von 24 Stunden sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 232 Verletzte in Krankenhäuser eingeliefert worden. Seit Beginn des Krieges gegen den Iran Ende Februar wurden damit insgesamt mehr als 6000 Menschen in israelischen Kliniken behandelt.

Unter den zuletzt registrierten Fällen befinden sich zwei Schwerverletzte sowie mehrere Patienten mit mittelschweren Verletzungen. Ein Teil der Verletzungen könnte beim Aufsuchen von Schutzräumen entstanden sein.

Unterdessen meldet das Militär erneut Raketenangriffe aus dem Iran. Seit den frühen Morgenstunden seien mehrere ballistische Geschosse auf den Süden Israels abgefeuert worden, berichten Zeitungen wie »The Times of Israel«. Die Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen, Verletzte wurden in diesem Zusammenhang zunächst nicht gemeldet. Auch ein weiterer Abschuss sei »höchstwahrscheinlich« erfolgreich gewesen.

Soldaten verletzt

Gleichzeitig geht die israelische Armee gegen Ziele des iranischen Regimes in Teheran vor. Nähere Einzelheiten zu den Angriffen veröffentlichten die Streitkräfte (IDF) nicht.

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An der Grenze zum Libanon bleibt die Lage ebenfalls angespannt. Bei Angriffen der Hisbollah wurden mehrere israelische Soldaten verwundet, drei von ihnen schwer.

Zwei Soldaten seien durch eine Panzerabwehrrakete schwer verletzt worden, teilte die Armee mit. In einem weiteren Vorfall habe eine Drohne der Hisbollah einen Soldaten schwer und zwei weitere mittelschwer verletzt. Zusätzlich wurde ein Soldat bei einem »operativen Unfall« verwundet. Alle Betroffenen wurden medizinisch versorgt, ihre Angehörigen informiert.

Drohnen und Raketen

Auch aus anderen Regionen droht weiterhin Gefahr. Im Süden Israels wurde nahe Eilat eine feindliche Drohne registriert, die Alarm auslöste. Kurz darauf meldete das Militär die Abwehr von zwei Drohnen aus dem Jemen, hinter denen die vom Iran unterstützten Huthi stehen sollen.

Im Norden des Landes heulten in der Nacht Sirenen, unter anderem im Raum Haifa, nachdem Raketen aus dem Libanon abgefeuert worden waren. Zudem wurde entlang der Grenze ein möglicher Drohneneinflug registriert.

Angesichts der angespannten Sicherheitslage verlängerte das Heimatschutzkommando der Armee die geltenden Einschränkungen mindestens bis Samstagabend. In einigen Regionen können Schulen unter Auflagen öffnen, sofern Schutzräume schnell erreichbar sind.

Versammlungen bleiben begrenzt erlaubt, ebenfalls unter der Voraussetzung entsprechender Schutzmöglichkeiten. In anderen Teilen des Landes gelten weiterhin strengere Einschränkungen. im

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