Liraz Charhi tritt beim Abschlusskonzert der Reihe »Summer in the City« der Jüdischen Gemeinde Frankfurt auf. Die israelische Sängerin mit iranischen Wurzeln wird ihren energiegeladenen Mix aus groovigem Elektro-Pop, 70er-Jahre-Funk sowie Einflüssen aus persischer und israelischer Musik spielen. Charhi kündigte Anfang der Woche an, nach drei Jahren wieder ins Studio zu gehen und ein neues Album zu veröffentlichen. Vielleicht spielt sie ja auch bei ihrem Konzert in der Frankfurter Gemeinde Stücke vom Album.
Adam Sandler hat seiner Frau Jackie eine luftige Liebeserklärung gemacht. Der Schauspieler ließ »23A loves J« in den blauen Himmel fliegen. »Einen schönen 23. Hochzeitstag für meinen Liebling. Ich liebe dich für immer«, schrieb er zudem unter seinem Instagram Post. Das Paar, das sich auf einer Party kennenlernte, hat zwei Töchter, die schon gemeinsam mit dem Vater für Filme vor der Kamera standen – wie in Hubie Halloween zum Beispiel.
Susan Sideropoulos hat sich mal wieder in den Montag getanzt. »Mein liebster Weg, meine Batterien aufzuladen und meine Frequenz zu erhöhen«, schrieb die Autorin und Schauspielerin dazu. Und eine Song-Empfehlung gab es noch obendrauf: Der Titel heißt »Kommst du mit?« und ist von Sandra Hesch. »Es geht um Spaß und nicht um Perfektion«, ergänzte Sideropoulos. Also dann: bis nächsten Montag.
Wolf Biermann plant anlässlich seines 90. Geburtstags und des 50. Jahrestags seiner Ausbürgerung aus der DDR drei Festkonzerte mit prominenter Begleitung. Unter dem Titel »Warte nicht auf bessre Zeiten!« tritt er am 21. Oktober in Köln (Philharmonie), am 3. November in Hamburg (Elbphilharmonie) und am 20. November in Leipzig (Gewandhaus) auf. In Köln begleiten ihn bei dem Konzert unter anderem Ex-Bundespräsident Joachim Gauck, der Schauspieler Burghart Klaußner und der Rapper Juse Ju. (mit dpa)
Genau ein Jahr nach dem Tod von Lalo Schifrin, dem argentinisch-amerikanischen Komponisten der Mission: Impossible-Melodie, geht sein letztes Werk auf Welttournee. Die Sinfonie »Long Live Freedom«, die Schifrin kurz vor seinem Tod gemeinsam mit dem Komponisten und Pianisten Rod Schejtman schrieb, war das einzige Mal in seiner über sechs Jahrzehnte umspannenden Karriere, dass er die Autorenschaft eines sinfonischen Werkes teilte. Die Tournee unter der künstlerischen Leitung Schejtmans erfüllt den letzten Wunsch des Maestros: »Ich möchte, dass unsere Sinfonie die ganze Welt bereist.«
Die Musikwelt trauert um Clive Davis: Der Musikmanager, Produzent und Talentscout starb am Montag im Alter von 94 Jahren friedlich in seinem Haus in Manhattan. Davis, der in Brooklyn geboren wurde und seine Karriere als Anwalt begann, entdeckte und förderte Generationen von Künstlern — darunter Whitney Houston, Janis Joplin, Bruce Springsteen, Barbra Streisand, Barry Manilow, Santana und Earth, Wind & Fire — und prägte damit den Sound eines halben Jahrhunderts Popgeschichte. Bis zuletzt war er als Kreativchef von Sony Music Entertainment aktiv.
Mel Brooks, Schöpfer von Kultfilmen wie Frühling für Hitler, Der wilde wilde Westen und Frankenstein Junior, feiert in diesem Jahr seinen runden Geburtstag — und ist noch immer aktiv. Der in Brooklyn geborene Melvin Kaminsky, Sohn jüdischer Einwanderer aus Danzig und Kiew, gehört zur exklusiven Gruppe der EGOT-Künstler, die einen Oscar, Emmy, Tony und Grammy gewonnen haben. Zuletzt kündigte er die Fortsetzung seiner Kultkomödie Spaceballs an, die im April 2027 in die Kinos kommen soll.
Die Harfenistin Anne-Sophie Bertrand hat ein neues Album veröffentlicht: Amalie’s Cosmos stellt die jüdische Berliner Salonnière Amalie Beer (1767–1854) in den Mittelpunkt – Mutter des Opernkomponisten Giacomo Meyerbeer und Gastgeberin eines der bedeutendsten intellektuellen Netzwerke ihrer Zeit. Auf der CD vereint Bertrand Werke von Paganini, Liszt und Fanny Mendelssohn mit zeitgenössischen Komponisten und setzt damit einer emanzipierten jüdischen Frau ein längst überfälliges Denkmal.