Igor Levit ist mit der Ehrendoktorwürde der Universität Osnabrück ausgezeichnet worden. Damit darf der 39-jährige Künstler künftig den akademischen Titel Dr. h. c. tragen, wie die Universität am Wochenende mitteilte. Levit sei einer der profiliertesten deutschen Künstler der Gegenwart, hieß es. Für seine außergewöhnliche künstlerische Exzellenz, seine neuen Ansätze der Musikvermittlung sowie seinen unermüdlichen Einsatz für Humanität, Toleranz und Demokratie erhalte er nun den Ehrendoktortitel.
Daniel Raber hat bei den australischen Cockburn Cougars für einen Punkteerfolg gesorgt. Die israelische Basketballerin holte im Spiel gegen die Rockingham Flames 16 Punkte, machte 14 Rebounds und vier Steals. Somit kann der Verein aus Perth seinen Platz in der NBL1, der semiprofessionellen Basketballliga Australiens, festigen.
Herbie Mann (1930-2003) war ein Flötist, der die Welt mit viel Schönheit in Form von Klängen aus der ganzen Welt beglückte. Sein Motto: »Wenn du die Musik von jemandem spielen willst, gehe zu ihm nach Hause.« Er setzte dies um, indem er wie verrückt reiste und dann gerade auch Bossa Nova und andere brasilianische Sounds mit Jazz vermengte. Deshalb hatte er dann aber die Jazz-Polizei am Hals. Herbie Mann, der Weltmusik- und Jazz-Pionier, steht im Mittelpunkt der jüngsten Ausgabe unserer Musik-Kolumne »Imanuels Interpreten«.
Jeff Goldblum war zu Gast beim Podcast »Table Manners« von Jessie und Lennie Ware und hat über seine Vorliebe für das gleichzeitige Servieren gesprochen. Die gängige Praxis in Italien, wo es einen ersten, zweiten und soundsovielten Gang gibt, sei überhaupt nicht sein Ding, berichtete Goldblum. »Ich nehme den Fisch und die Pasta direkt zusammen. Und um genau zu sein – jetzt gut hinhören: Ich möchte sogar das Dessert dazu haben.« Aus diesem Grund mag er Zimmerservice; er könne dann selbst wählen, ob süß oder herb oder wieder zurück zu süß.
Paul Simon mag 84 Jahre alt sein, aber das hindert ihn nicht daran, fast pausenlos durch halb Europa und die USA zu touren. Im vergangenen Jahr begann seine Quiet Celebration Tour in amerikanischen Großstädten. Dieses Jahr waren sieben Wochen lang das europäische Festland und Großbritannien an der Reihe. Inzwischen ist der Sänger, Gitarrist, Songschreiber, Produzent und Pop-Star wieder in Amerika. Cincinnati (Ohio), Rochester Hills (Michigan) und Cuyahoga Falls (Ohio) sind die nächsten Konzertorte. Mit Mitte Juli kommen noch 13 weitere Auftritte hinzu.
Sean Penn plant sein nächstes Regieprojekt: Der dreifache Oscar-Preisträger will einen Film über einen Polizisten drehen, der den Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 miterlebte. Nach Angaben des »Hollywood Reporter« schreibt Penn auch das Drehbuch und hofft, Bradley Cooper für die Hauptrolle gewinnen zu können. Der noch unbetitelte Film soll voraussichtlich Mitte 2027 in Produktion gehen. Penn wurde erst im März für seine Nebenrolle in One Battle After Another mit seinem dritten Oscar ausgezeichnet.
Zusammen mit ihrer Schauspielkollegin Jane Fonda hat Bette Midler mit einem Konzert am 80. Geburtstag von Donald Trump gegen die Politik des US-Präsidenten protestiert. »Wir stehen zusammen in der Verteidigung unseres Rechts auf freie Meinungsäußerung«, sagte die 88-jährige Fonda bei der Veranstaltung in New York. »Es gibt eindeutige Anstrengungen, unsere demokratischen Rechte zu zerstören.« Mit dem Konzert sollte der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung gewürdigt werden, der unter anderem Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit garantiert. Bette Midler ist nur ein paar Monate älter als Trump. (mit dpa)