Berlin

Internationale Tourismusbörse ITB ohne Israel

Foto: picture alliance/dpa

Bei der Internationalen Tourismusbörse (ITB) sollten sich in den Hallen unter dem Berliner Funkturm von Dienstag bis Donnerstag fast 6000 Aussteller aus mehr als 160 Ländern präsentieren. In diesem Jahr überschattet jedoch die Lage im Nahen Osten die weltgrößte Reisemesse.

So ist Israel in diesem Jahr nicht vertreten. Am Sonntag teilte das israelische Tourismusbüro mit, dass man »aufgrund der aktuellen Situation und Lage im Nahen Osten« nicht an der diesjährigen ITB teilnehmen werde. Diese Entscheidung habe das Jerusalemer Tourismusministerium getroffen.

Lesen Sie auch

Auch viele Fachbesucher und Aussteller aus anderen Ländern können nicht anreisen. Nicht nur ist der Flugverkehr von und nach Tel Aviv betroffen. Die Fluggesellschaften Emirates, Etihad und Qatar Airways hatten ebenfalls den Betrieb eingestellt.

»Der Krieg im Nahen Osten führt uns vor Augen, wie sensibel und verletzlich der Tourismus ist«, erklärte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, zur Eröffnung der ITB. »Wenn das Reisen zum Erliegen kommt, schließt sich ein Fenster zur Welt.« ddk

Amsterdam

Neue YouTube-Serie folgt den Spuren von Anne Frank

Eine Schauspielerin reist von Frankfurt über Amsterdam bis Bergen-Belsen und bietet Einblicke in das Leben des jüdischen Mädchens, das Millionen Menschen berührt hat

 17.04.2026

München

Proiranische Terror-Gruppe reklamiert Anschlag auf Restaurant für sich

Laut Generalstaatsanwaltschaft ist ein Bekennervideo der schiitischen Gruppe Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia Gegenstand laufender Ermittlungen

 17.04.2026

Berlin

Staatsanwaltschaft geht in Revision im Prozess gegen Mustafa A.

Die Staatsanwaltschaft geht bei dem Angriff auf Lahav Shapira von einer antisemitischen Gewalttat aus. Der Täter bestreitet dies und erreicht im Berufungsprozess eine geringere Strafe. Beendet ist der Fall damit nicht

 17.04.2026

New York

New Yorks First Lady entschuldigt sich für antisemitische Social-Media-Beiträge

Als Jugendliche hatte Rama Duwaji etwa die Flugzeugentführerin Leila Khaled gelobt und behauptet, Tel Aviv hätte nie existieren dürfen

 17.04.2026

Libanon

Mütter im Krieg: Mit einem Neugeborenen im Zelt

Frauen und Kinder gehören im Krieg zu den gefährdetsten Gruppen. Schwangere bringen unter widrigen Bedingungen Babies zu Welt. Kauthar ist eine von ihnen

von Amira Rajab  17.04.2026

New York

Bericht: Einigung zwischen USA und Iran dürfte Monate dauern

Besonders drängend ist aus Sicht der beteiligten Staaten die Lage in der Straße von Hormus. Eine Nahrungsmittelkrise könnte drohen, falls die dortige Situation anhält

 17.04.2026

Berlin

Immer mehr Israelis beantragen deutsche Staatsbürgerschaft

Innerhalb weniger Jahre vervierfacht sich die Einbürgerung von Menschen aus dem jüdischen Staat

 16.04.2026

Meinung

Correctiv: Zu viel Theater, zu wenig Journalismus

Die Recherche zum »Potsdamer Geheimtreffen« hat deutschlandweit Proteste gegen die AfD ausgelöst. Doch die Kernaussage des Textes stimmt nicht, urteilt nun ein Gericht – und der Schaden ist groß

von Joshua Schultheis  16.04.2026

Nahost

Merz will Minenjagdboote für Hormus-Mission anbieten

In Paris wollen Europäer morgen über einen Plan zur Absicherung der vom Iran blockierten Straße von Hormus nach einem Ende des Krieges beraten. Bundeskanzler Merz nennt wichtige Voraussetzungen

 16.04.2026