New York

New Yorks First Lady entschuldigt sich für antisemitische Social-Media-Beiträge

Rama Duwaji Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Rama Duwaji, Ehefrau des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, hat sich für frühere Beiträge in sozialen Medien entschuldigt, in denen sie Judenhass verbreitet hatte. Die heute 28-jährige Illustratorin sprach von verletzender Sprache, die sie als Jugendliche verwendet habe. Viele amerikanische Medien berichteten.

Duwaji erklärte, sie habe »viel Scham empfunden, mit einer Sprache konfrontiert zu werden, die anderen so sehr schadet«. Zugleich betonte sie: »Dass ich 15 war, entschuldigt es nicht.«

US-Medien hatten zuvor alte Beiträge veröffentlicht, in denen sie dem Bericht zufolge auch ein rassistisches Schimpfwort gegen Schwarze sowie eine homophobe Beleidigung benutzt haben soll. Welche konkreten Einträge sie mit ihrer Entschuldigung meinte, ließ Duwaji offen.

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Im Jahr 2015 hatte Duwaji online geschrieben, Tel Aviv habe »von Anfang an nicht existieren dürfen« und bezeichnete alle Bewohner als »Besatzer«. Sie lobte zudem die palästinensische Flugzeugentführerin Leila Khaled sowie Mitglieder der Terrororganisation PFLP. Außerdem markierte sie einen Beitrag, in dem die Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 begrüßt wurden, mit »Gefällt mir«.

Nun erklärte Rama Duwaji: »Ich habe gelesen und gesehen, was andere dazu gesagt haben, und ich verstehe den Schmerz, den ich verursacht habe, und es tut mir aufrichtig leid.« Ihr Fokus liege nicht darauf, eine öffentliche Person zu sein, sondern ihre Arbeit sorgfältig und verantwortungsvoll fortzusetzen und ihre Kunst für sich sprechen zu lassen.

Bürgermeister Mamdani stellte sich nun hinter seine Frau. Auf Fragen von Journalisten sagte er, sie habe ihre Sicht in dem Interview dargelegt. »Ich werde dem nicht viel hinzufügen.« Zugleich nannte er sie »einen Menschen von außergewöhnlicher Integrität«. Er ergänzte, Fragen zu früheren Beiträgen seiner Frau seien »Teil des Gesamtpakets«, das mit seinem Amt als Bürgermeister verbunden sei. Die Verantwortung dafür trage er gegenüber den Bürgern New Yorks. im

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