Ali G »iz back – Booyakasha!«. Zumindest zeigte sich dessen Erfinder Sacha Baron Cohen am vergangenen Wochenende beim Finale in Wimbledon. Am Match zwischen Alexander Zverev und Jannik Sinner war er weniger interessiert als vielmehr an der Tatsache, dass Tennis wohl am besten auf Gras gespielt werde. Aber irgendetwas hatte er mächtig missverstanden, denn er pries seinen Vorrat an Marihuana an. Die Kunstfigur Ali G. interviewte schonungslos, aber immer mit »respect!« viele prominente Menschen – auch Politiker. Ob es nun ein Comeback geben wird? Die Hinweise sollen sich ja schon verdichtet haben.
Susan Sideropoulos war zu Gast auf dem »Roten Sofa« vom NDR und hat im Interview nicht nur über ihre Liebe zu einer bestimmten Karamell-Süßigkeit ohne Haselnüsse geplaudert, sondern auch erzählt, dass ihr Mann sehr gern (online) shoppen geht. »Er liebt das, so zu gucken, und ich habe gar keine Geduld dafür. Ich mag überhaupt nicht shoppen; ich bin die Antifashionista, und er kennt wirklich meine Größen, meinen Geschmack, und das ist so völlig normal, dass er mir dann einfach einen Bikini bestellt.« Das ganze Interview gibt es in der Mediathek des NDR.
Natalie Portman gehört zu den 619 Persönlichkeiten, die zum französischen Nationalfeiertag mit der Légion d’Honneur geehrt wurden. Die Schauspielerin, die heute in Frankreich lebt, wurde als Chevalier (Ritterin) ausgezeichnet. Gewürdigt wurden ihre mehr als drei Jahrzehnte währende Filmkarriere mit Rollen unter anderem in Black Swan, Jackie und den Star Wars-Filmen. Die Auszeichnungen wurden von Präsident Emmanuel Macron persönlich unterzeichnet und im französischen Amtsblatt veröffentlicht.
Timothée Chalamet hat gemeinsam mit Regisseur Denis Villeneuve den ersten Trailer zu Dune: Part Three vorgestellt. Bei einem Fan-Event in Los Angeles bedankte sich der jüdische Schauspieler dafür, dass Villeneuve den Abschluss der Science-Fiction-Trilogie so schnell realisiert habe. Der Regisseur kündigte einen »intensiveren« Film mit einem völlig neuen Rhythmus an. Neben Chalamet kehren unter anderem Zendaya, Florence Pugh, Javier Bardem und Jason Momoa zurück. Der Kinostart ist für Mitte Dezember, kurz nach Chanukka, geplant.
Joaquin Phoenix hat überraschend die Hauptrolle in Todd Haynes’ noch unbetiteltem Liebesdrama verlassen, obwohl die Dreharbeiten in Mexiko unmittelbar bevorstanden. Phoenix hatte die Geschichte laut amerikanischen Medien gemeinsam mit Haynes entwickelt und galt als treibende kreative Kraft des Projekts. Nach seinem kurzfristigen Ausstieg gibt es nach Medienberichten keine Pläne für eine Neubesetzung, sodass der Film eventuell nicht realisiert wird. Als Nächstes ist Phoenix in Joker: Folie à Deux an der Seite von Lady Gaga zu sehen.
Bar Refaeli springt auf den Trend der Longevity-Hautforschung auf. Das israelische Model ist Teil des Start-ups »Factor X«, einem Unternehmen aus Israel, das neben Refaeli von den promovierten Medizinerinnen Inbal Gat, Shira Orr und dem Unternehmer Eran Orr gegründet wurde. Ziel sei es, das Altern von Hautzellen zu ändern. Wie die Plattform »Calcalistech« berichtet, soll das Funding ganz gut laufen.
Anna Margolina bringt jiddische Poesie nach Köln: Die in Minsk geborene und in Berlin aufgewachsene Jazzsängerin sprach in einem Interview über ihr neues Album Song of a Girl, das auf Gedichten der jiddischen Lyrikerin Anna Margolin basiert, die offensichtlich fast denselben Namen hat. Ihr Judentum verstehe sie vor allem als kulturelle Identität: »Für mich befindet sich das Judentum eher auf einer kulturellen Ebene.« Musik sei für sie zugleich Heimat und Ausdruck ihres jüdischen Selbstverständnisses. Im September tritt Margolina mit ihrem Quartett beim Festival »Shalom Musik Köln« auf.
Mila Kunis und Ashton Kutcher sind sich uneins bei der Kindererziehung. Die Schauspielerin verriet in der »Ellen«-Show, dass sie ihrer Tochter geraten habe, sich gegen schubsende Kinder zu wehren. Als die Kleine erzählte, ein anderes Kind habe sie im Kindergarten geschubst, habe sie gefragt: »Hast du zurückgeschubst?« Vater Ashton Kutcher sei von diesem Rat allerdings wenig begeistert gewesen. Mila Kunis betonte, es gehe nicht darum, Streit zu suchen, sondern sich in einer solchen Situation zu verteidigen und anschließend wegzugehen.