Köln

Gil Ofarim belog seine Kinder wegen der Davidstern-Affäre

Gil Ofarim Foto: picture alliance/dpa

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Gil Ofarim belog seine Kinder wegen der Davidstern-Affäre

In einer neuen RTL-Dokumentation gibt der Sänger Auskunft darüber, wie er mit der Situation gegenüber seinen Kindern umgegangen ist

 19.02.2026 10:18 Uhr

Der Musiker Gil Ofarim hat sich in einer neuen RTL-Dokumentation ausführlich über die Folgen seiner Lüge in der sogenannten »Davidstern-Äffäre« geäußert. In der Sendung gab der Musiker auch darüber Auskunft, wie er mit der Situation gegenüber seinen Kindern umging – und welche Rolle die mediale Berichterstattung dabei spielte.

Ofarim schildert, dass seine Kinder die Wucht der Schlagzeilen früh mitbekamen. In einer Szene erinnert er sich an einen Supermarktbesuch, bei dem die Titelseiten der Boulevardpresse voll mit kritischen Berichten über ihn gewesen seien. Sein Sohn habe ihn damals darauf angesprochen, doch er habe die Wahrheit verschwiegen und stattdessen eine harmlose Erklärung erfunden.

Die Kinder konnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht lesen, weshalb er die Tragweite der Berichte vor ihnen verbergen konnte. Heute, so Ofarim, sei die Situation eine andere – und schwieriger.

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Der Sänger betonte mehrfach, dass seine Kinder die größten Leidtragenden des Skandals seien. Er schilderte, wie belastend die öffentliche Aufmerksamkeit für die Familie gewesen sei und dass er sich als Vater in der Pflicht sehe, seine Kinder so gut wie möglich zu schützen.

Zugleich räumte er ein, dass er bislang kaum mit ihnen über die Vorwürfe und sein späteres Geständnis gesprochen habe und selbst nicht genau wisse, wie er dieses Thema künftig erklären wolle.

In der Dokumentation kritisiert Ofarim außerdem die Medienberichterstattung. Er wirft der Presse vor, vor allem auf Schlagzeilen und Aufmerksamkeit zu setzen, statt auf eine differenzierte Darstellung. Die Konsequenzen, so seine Sicht, träfen vor allem seine Familie.

»Du hast Kinder zu Hause, das sind die wahren Verlierer«, sagte Ofarim und betonte, dass er als Vater lernen müsse, die öffentliche Kritik auszuhalten, während er seine Kinder abschirme.

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Neben der persönlichen Aufarbeitung sprach Ofarim über seine Zukunftspläne. Mit den Einnahmen aus dem Dschungelcamp wolle er wieder näher zu seinen Kindern ziehen, die bei seiner Ex-Frau in München leben. Geplant sei ein Wechselmodell, bei dem die Kinder regelmäßig bei beiden Elternteilen wohnen.

Für ihn, so Ofarim, stehe die Vaterrolle inzwischen klar im Mittelpunkt: Sein Wunsch für die Zukunft sei ein möglichst normaler Alltag mit den Kindern – fernab von Skandalen und Schlagzeilen. ja

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