Berlin

Dieter Nuhr erhält Leo-Baeck-Preis 2026 des Zentralrats der Juden

Dieter Nuhr Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

Der Zentralrat der Juden in Deutschland verleiht den Leo-Baeck-Preis 2026 an den Kabarettisten, Autor und Moderator Dieter Nuhr. Mit der höchsten Auszeichnung des Zentralrats würdigt die Organisation insbesondere Nuhrs Engagement gegen Antisemitismus in der deutschen Medienlandschaft.

Die feierliche Preisverleihung findet am 10. Juni 2026 in Berlin statt. Die Laudatio hält der Psychologe und Autor Ahmad Mansour.

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Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, erklärte: »Dieter Nuhr setzt sich bereits seit geraumer Zeit in seinen Beiträgen mit herausragender Klarheit gegen Antisemitismus ein. Dabei nutzt er seine Rolle als Kabarettist und seine Plattform im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, um konsequent Doppelstandards in der deutschen Debatte um Israel offenzulegen. Mit seinen Beiträgen setzt er einen Kontrapunkt zu antisemitischen Narrativen in der deutschen Medienlandschaft und positioniert sich klar an der Seite jüdischen Lebens.«

Der Leo-Baeck-Preis wird seit 1957 verliehen und erinnert an den Rabbiner Leo Baeck. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung ehrt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für die jüdische Gemeinschaft engagiert haben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Richard von Weizsäcker, Angela Merkel, Cem Özdemir sowie Hans-Joachim Watzke. im

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