Israel

Regierung stimmt Bau einer permanenten US-Botschaft in Jerusalem zu

Im Jahr 2018 werden in Jerusalem Schilder zur provisorischen US-Botschaft installiert. Foto: Copyright (c) Flash90 2017

Die israelische Regierung hat den Weg für den Bau einer permanenten US-Botschaft in Jerusalem freigemacht. Wie aus einer gemeinsamen Erklärung hervorgeht, wurde laut israelischen Medienberichten ein Grundstück im sogenannten Allenby-Komplex für das Vorhaben bereitgestellt.

Die Entscheidung wurde von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Außenminister Gideon Sa’ar und Wohnungsbauminister Haim Katz gemeinsam bekanntgegeben. Sie bezeichneten das Projekt als »bedeutenden diplomatischen Schritt«, der auf eine frühere Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zurückgehe.

In der Erklärung würdigten die israelischen Politiker insbesondere den Kurswechsel der USA während Trumps erster Amtszeit. Dessen Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und die Verlegung der US-Botschaft dorthin seien eine »mutige und historische Entscheidung« gewesen.

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»Greifbar und zentral«

Mit dem geplanten Neubau solle diese Linie dauerhaft gefestigt werden. Die Botschaft werde ein »greifbarer, zentraler und langfristiger Ausdruck der Verpflichtung der Vereinigten Staaten gegenüber Jerusalem als Hauptstadt Israels« sein, hieß es weiter. Zugleich unterstreiche das Projekt die enge Partnerschaft zwischen beiden Ländern.

Dank sprachen Netanjahu, Sa’ar und Katz auch dem US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, aus, der an den Vorbereitungen beteiligt gewesen sei.

Guatemala, Honduras, der Kosovo, Papua-Neuguinea und Paraguay unterhalten ebenfalls Botschaften in Jerusalem. Argentinien und Tschechien wollen bald folgen. im

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