Iran-Verhandlungen

US-Vizepräsident Vance sieht »große Fortschritte«

US-Vizepräsident JD Vance vor einem Vierertreffen zwischen den Vereinigten Staaten, Iran, Pakistan und Katar in der Schweiz Foto: picture alliance/KEYSTONE

US-Vizepräsident JD Vance hat bei den Verhandlungen zur Beilegung des Iran-Kriegs in der Schweiz eine Neujustierung der Beziehungen zum Iran in Aussicht gestellt. »Der Präsident hat uns aufgefordert, ein neues Kapitel aufzuschlagen und unser Verhältnis zum iranischen Volk neu auszurichten«, sagte Vance unter Bezug auf US-Präsident Donald Trump. »Allein in den vergangenen Stunden haben wir bereits große Fortschritte erzielt, und ich gehe davon aus, dass wir weitere Fortschritte machen werden.«

Die erste Gesprächsrunde startete nach Angaben des Vermittlers Katar am Sonntagnachmittag. Dabei seien neben Vertretern aus den USA und dem Iran auch Delegationen der vermittelnden Länder Pakistan und Katar vertreten gewesen. Man habe die Hoffnung, dass die Treffen zu einer »umfassenden und dauerhaften Einigung führen zu allen Punkten im Rahmenabkommen«, auf das Washington und Teheran sich geeinigt haben, hieß es. Es solle um einen Waffenstillstand im Libanon, ungestörten Ölexport und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte gehen, so Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai. 

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Eine endgültige Vereinbarung, auch zum Umgang mit Teherans Atomprogramm, soll dem Rahmenabkommen zufolge innerhalb von 60 Tagen ausgehandelt werden. Das sich abzeichnende Abkommen ist hochumstritten. Sowohl von Politikern der Republikaner, der Partei des US-Präsidenten, als auch von israelischen Analysten und Oppositionspolitikern wird es heftig kritisiert. dpa/ja

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