Jerusalem

Israel lehnt Einschränkungen im Kampf gegen Hisbollah ab

Verteidigungsminister Israel Katz Foto: Copyright (c) Flash 90 2026

Israel ist nach Worten des Verteidigungsministers Israel Katz nicht bereit, Einschränkungen beim Vorgehen seiner Armee im Südlibanon zu akzeptieren. Man könne dort weiterhin »Maßnahmen zur Beseitigung von Bedrohungen ergreifen«, hieß es in einer Mitteilung von Katz. 

Nach tödlichen Angriffen auf israelische Truppen habe die Armee zuletzt »mit großer Härte reagiert« und »eine sehr große Zahl von Hisbollah-Kämpfern ausgeschaltet«, hieß es weiter. »Der Schutz des Lebens unserer Soldaten und Bürger hat oberste und uneingeschränkte Priorität.«

Auch nach Verkündung einer Waffenruhe blieben die israelischen Truppen im Südlibanon, bekräftigte er. »Israel wird sich nicht aus der Sicherheitszone im Libanon zurückziehen«, sagte er demnach.

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Das bilaterale Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA sieht eine umfassende Beendigung der militärischen Konflikte in der Region vor – also auch im Libanon. Israel wirft auch der Hisbollah wiederholte Verstöße gegen die Waffenruhe vor.

Die vom Iran unterstützte Terrormiliz war nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei am 28. Februar in den Krieg mit Israel eingetreten und beschießt seither regelmäßig den Norden des Landes. Israel reagierte mit einer Offensive im Süden des Libanons. dpa/ja

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