Gaza

IDF-Chef Zamir: Jeder Verantwortliche für die Massaker vom 7. Oktober wird zur Rechenschaft gezogen

Generalstabschef Ejal Zamir Foto: Copyright (c) Flash 90 2025

Der Generalstabschef der israelischen Armee, Ejal Zamir, hat bekräftigt, die Verfolgung aller Beteiligten am Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 werde fortgesetzt. Bei einer operativen Lagebesprechung im Gazastreifen erklärte Zamir, kein Verantwortlicher für das Massaker werde entkommen.

»Wir werden nicht nachlassen, bis wir jeden, der an dem Massaker vom 7. Oktober beteiligt war, zur Rechenschaft gezogen haben«, sagte Zamir am Mittwoch. Die Streitkräfte (IDF) setzten ihre Sicherheitsstrategie nicht nur im Gazastreifen, sondern entlang aller Grenzen des Landes um, um die Bewohner Israels zu schützen.

Der Generalstabschef lobte insbesondere das Südkommando sowie die dort eingesetzten Einheiten, die einen »anhaltenden offensiven Ansatz« verfolgten und kontinuierlich zum Schutz der Gemeinden rund um den Gazastreifen beitrügen.

»Dauerhaft und fortlaufend«

Zamir verwies auf die jüngsten Militäroperationen gegen Mitglieder der Hamas-Einheit Nukhba sowie weitere Terroristen, die an den Angriffen vom 7. Oktober beteiligt gewesen seien. Die Jagd auf alle Verantwortlichen für das Massaker sei »eine dauerhafte und fortlaufende Aufgabe, die das Kommando mit großem Erfolg erfüllt«.

Während seines Besuchs im Gazastreifen erinnerte Zamir auch an die Opfer des Terrorangriffs. Der 5. August wäre der siebte Geburtstag von Ariel Bibas gewesen, der gemeinsam mit seiner Familie von der Hamas verschleppt und später ermordet wurde. »Die Bilder aus den Gemeinden, der Familie Bibas, den Überwachungssoldatinnen und allen Opfern des Massakers vom 7. Oktober sind jeden Tag vor unseren Augen«, sagte Zamir.

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Der Generalstabschef äußerte sich zudem zu den bisherigen Ergebnissen der israelischen Militäroperationen im Gazastreifen. »Wir haben die Hamas angegriffen, sie erheblich geschwächt und die Sicherheitslage grundlegend verändert«, erklärte er.

Beseitigung von Bedrohungen

Die Armee werde weiterhin offensiv handeln und sich dabei an dem Grundsatz orientieren, Bedrohungen zu beseitigen, die israelischen Gemeinden zu schützen und ihre Sicherheit zu gewährleisten. »Die IDF wird weiterhin proaktiv und nach dem von uns festgelegten Prinzip handeln, Bedrohungen zu beseitigen und in jeder Situation die Gemeinden und ihre Bewohner zu schützen und ihre Sicherheit zu gewährleisten«, sagte Zamir.

Zuletzt hatte die israelische Armee im Gazastreifen mehrere Angriffe durchgeführt, bei denen nach eigenen Angaben Terroristen der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad getötet wurden. Unter den Getöteten befand sich demnach Mahmoud Fatair, ein Kommandeur der PIJ-Brigade in Zentral-Gaza, der am 7. Oktober nach Israel eingedrungen und an der Gefangennahme der Geisel Rom Braslavski beteiligt gewesen sein soll.

Zamir betonte jedoch, dass der Einsatz im Gazastreifen nur ein Teil einer umfassenderen Sicherheitslage sei. »Die Gaza-Front ist Teil eines Mehrfronten-Einsatzes. In der vergangenen Woche habe ich Soldaten im Südlibanon getroffen, und auch dort sehe ich denselben Geist: einen Geist der Initiative, der Entschlossenheit und des Engagements für die Mission«, sagte er.

»Es ist dieser Geist, der es uns ermöglicht, den von uns festgelegten Grundsatz weiter umzusetzen und die Initiative in unseren Händen zu behalten«, fügte Zamir hinzu. »Wir werden nicht zulassen, dass an unseren Grenzen eine Bedrohung entsteht wie jene, die wir während des Massakers vom 7. Oktober erlebt haben.« im

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