Arlington (Virginia)

Pentagon erwägt Verlegung eines weiteren US-Flugzeugträgers in den Nahen Osten

Die USS George H.W. Bush im Atlantischen Ozean, vor Norfolk (Virginia) Foto: picture alliance / via REUTERS

Das US-Verteidigungsministerium in Arlington (Virginia) bereitet offenbar die mögliche Entsendung eines zweiten Flugzeugträger-Verbandes in den Nahen Osten vor. Nach Angaben mehrerer US-Regierungsvertreter, die im »Wall Street Journal« zitiert werden, wurde ein weiterer Trägerkampfverband in erhöhte Bereitschaft versetzt. Ein entsprechender Einsatzbefehl könne »innerhalb weniger Stunden« ergehen, eine formelle Entscheidung von Präsident Donald Trump stehe jedoch noch aus.

Hintergrund sind die angespannten Verhandlungen mit dem Iran über dessen Atomprogramm. Trump hatte bereits in dieser Woche erklärt, die USA seien bereit, militärisch zu handeln, falls die Gespräche scheitern. »Entweder wir schließen ein Abkommen, oder wir müssen etwas sehr Hartes tun, wie beim letzten Mal«, sagte der US-Präsident. Er verwies zudem auf eine größere US-Marinepräsenz, die bereits unterwegs sei, und deutete an, dass ein weiterer Verband folgen könne.

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Laut dem Bericht des »Wall Street Journal« könnte der zusätzliche Flugzeugträger innerhalb von etwa zwei Wochen in Richtung Naher Osten verlegt werden, vermutlich von der US-Ostküste aus. Derzeit absolviert die USS George H.W. Bush Übungen vor der Küste Virginias, die bei Bedarf beschleunigt werden könnten. Dieser Flugzeugträger trägt bis zu 90 Flugzeuge. In der Region selbst ist bereits der Träger USS Abraham Lincoln mit Begleitschiffen stationiert.

Trump traf sich am Mittwoch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, um über gemeinsame Positionen in den Atomgesprächen mit Teheran zu beraten. Nach dem Treffen betonte Trump, es sei vereinbart worden, die diplomatischen Bemühungen fortzusetzen. Gleichzeitig erinnerte er an frühere US-Angriffe auf iranische Ziele und erklärte, diese hätten »nicht gut für den Iran geendet«. im

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