Washington D.C.

Bundeskanzler Merz kritisiert Antisemitismus unter Migranten

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf der Washingtoner National Mall Foto: picture alliance/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht Migration als eine zentrale Ursache für Antisemitismus in Deutschland. Auf die Frage, was er in seinem Land tue, um Antisemitismus einzudämmen, antwortete Merz in einem Interview des US-Senders Fox News auf Englisch: Man tue alles, was man könne, um die Zahl antisemitischer Vorfälle zu reduzieren.

»Wir verfolgen diejenigen, die gegen das Gesetz verstoßen, und offen gesagt, haben wir eine Art importierten Antisemitismus mit dieser großen Zahl von Migranten«, die man seit 2015 in Deutschland habe, so Merz in dem Interview.

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Im jüngst veröffentlichten Jahresbericht des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) wurden für das vergangene Jahr 8627 antisemitische Vorfälle erfasst, 77 Prozent mehr als für 2023. Demnach wurden 5857 Fälle als »israelbezogener Antisemitismus« eingestuft, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. dpa/ja

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