Berlin

Merz und Wadephul verurteilen Morde in Washington

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte sich auf X. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich bestürzt über die tödlichen Schüsse auf zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington gezeigt.

»Derzeit müssen wir von einem antisemitischen Motiv ausgehen«, schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. »Diese abscheuliche Tat verurteile ich auf das Schärfste.« Man sei in Gedanken bei den Angehörigen.

Die beiden Botschaftsmitarbeiter wurden in der Nähe des Jüdischen Museums der US-Hauptstadt getötet. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Nach Polizeiangaben skandierte er nach seiner Festnahme den Slogan »Free free Palestine!«. Die Bundespolizei FBI untersucht den Fall als ein mögliches Hassverbrechen.

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Außenminister Johann Wadephul (CDU) verurteilte die Morde ebenfalls. »Antisemitische Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen. Ich bin schockiert über den heimtückischen Mord an zwei Mitarbeitern der israelischen Botschaft in Washington«, schrieb Wadephul auf der Plattform X. Er sei in Gedanken bei den Kollegen des israelischen Außenministeriums und den Familien der Getöteten.

Zuvor hatte sich auch Bildungsministerin Karin Prien (CDU) bei X zu Wort gemeldet: »Schreckliche Nachrichten aus Washington D.C. heute morgen. In Gedanken bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.« dpa/ja

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

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