USA

18-Jährige wollte Anschlag auf Synagoge in Houston verüben

Foto: picture alliance / NurPhoto

US-Ermittler haben nach eigenen Angaben einen möglichen Angriff auf eine Synagoge im Bundesstaat Texas vereitelt. Festgenommen wurde die 18-jährige Angelina Han Hicks aus Lexington in North Carolina. Ihr wird vorgeworfen, an einer Verschwörung zur Planung eines Massenangriffs auf die Gemeinde Beth Israel in Houston beteiligt gewesen zu sein.

Nach Gerichtsunterlagen soll es ihr Ziel gewesen sein, »so viele Juden wie möglich zu töten«. Die Behörden gehen davon aus, dass mehrere Personen an dem Plan beteiligt gewesen sein könnten. Zwei mutmaßliche Mitwisser, die lediglich als »Teegan« und »Angel« bezeichnet werden, seien bislang nicht gefasst worden.

Das FBI erklärte, eine länderübergreifende Ermittlung habe nach einem Hinweis innerhalb kurzer Zeit zur Festnahme geführt. Die Untersuchung laufe weiter. Die Behörde sprach von einem Beispiel dafür, wie wichtig es sei, verdächtige Beobachtungen sofort an die Polizei zu melden.

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Laut Staatsanwaltschaft gab es zeitweise die Sorge, dass ein Angriff unmittelbar bevorstehen könnte. Ein Richter setzte die Kaution für Hicks auf zehn Millionen Dollar fest. In der Begründung hieß es, jede Kommunikation zwischen mutmaßlichen Mitverschwörern könne Menschenleben gefährden.

Die Beth-Israel-Gemeinde hat die älteste Synagoge in Texas. Sie blieb aus Vorsicht vorübergehend geschlossen. Die Jewish Federation of Greater Houston erklärte, die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft in der Region habe höchste Priorität.

Warum ausgerechnet die Synagoge in Houston ins Visier geriet, ist bislang unklar. Houston liegt mehr als 1000 Meilen vom Wohnort der Beschuldigten entfernt. im

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