Potsdam

Zentrum für Jüdischen Film geplant

Manja Schüle, Brandenburgs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur (SPD) Foto: picture alliance/dpa

In Brandenburg soll ein Zentrum für Jüdischen Film und Audiovisuelles Erinnern entstehen. Die bundesweit einmalige Einrichtung werde an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf aufgebaut, teilte Kulturministerin Manja Schüle (SPD) am Mittwoch mit.

Themenfelder sind nach Hochschulangaben die jüdische Filmforschung, Fragen der audiovisuellen Erinnerung und der Bereich »Antisemitismus und Film«. Die Gründungsveranstaltung ist für den 4. März geplant.

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Das Zentrum untersuche die »vielschichtige Medialität des Erinnerns« in ihrer ganzen Breite, hieß es von der Universität. Dies gelte für die historischen Ereignisse ebenso wie für mediale Formen der Darstellung.

Auseinandersetzungen mit NS-, DDR-, Kolonial- und Migrationsgeschichte sowie die Erinnerung an rechte Gewalt in Deutschland könnten dabei ebenso Gegenstand sein wie die Frage, wie audiovisuelle Medien zur Selbstverständigung einer diversen Gesellschaft über ihre Vergangenheiten beitragen können. Das Zentrum soll in den kommenden Jahren aufgebaut werden.

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