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Kick it like Beckham

Ehepaar: Brooklyn Beckham und Nicola Peltz Foto: picture alliance / Vianney Le Caer/Invision/AP

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Kick it like Beckham

Brooklyn Beckham macht den Streit mit seinen Eltern öffentlich. Dabei geht es auch um ein jiddisches Tattoo

von Sophie Albers Ben Chamo  29.01.2026 16:03 Uhr

Im öffentlich ausgetragenen Abnabelungskampf im Hause Beckham sorgt ein Tattoo auf dem Rippenbogen der jüdisch-amerikanischen Ehefrau von Brooklyn Beckham gerade für Aufregung. »Mischpoche erscht« (Familie zuerst) trägt Nicola Peltz auf Jiddisch unter der Haut und hat die hebräischen Schriftzeichen gerade stolz auf Instagram präsentiert. Dabei hat die Aufregung weniger damit zu tun, dass Tätowierungen im Judentum eigentlich verboten sind; die Gossip-Gemeinde sieht darin eher einen Frontalhieb auf die britischen Schwiegereltern.

Schließlich hat der 26-jährige Brooklyn Beckham am selben Tag mit sechs Instagram-Storys offiziell mit seinen Erzeugern gebrochen. Die hätten nämlich von Anfang an seine Beziehung zur 31-jährigen Peltz torpediert, und zwar »unermüdlich«. Nun wolle er sein Leben endlich selbst in die Hand nehmen und nicht mehr Teil einer perfekten Inszenierung sein, so der älteste Beckham-Sohn, der sich in seinem jungen Leben bereits als Model, Fotograf und Koch ausprobiert hat.

»Alles darangesetzt, diese Angelegenheiten privat zu halten«

Jahrelang habe er geschwiegen und »alles darangesetzt, diese Angelegenheiten privat zu halten«, aber damit sei es nun vorbei. »Mein ganzes Leben lang haben meine Eltern die Darstellung unserer Familie in der Presse kontrolliert. Die inszenierten Social-Media-Posts, Familienfeste und unechten Beziehungen waren von Anfang an ein fester Bestandteil meines Lebens«, so Beckham junior. »Ich möchte mich nicht mit meiner Familie versöhnen. Ich lasse mich nicht kontrollieren, ich setze mich zum ersten Mal in meinem Leben für mich selbst ein.«

Gerüchte über ein Familienzerwürfnis kursierten schon länger. Angeblich ließ der Sohn seine Eltern wissen, dass er nur noch über Anwälte mit ihnen kommunizieren wolle. Auf Instagram habe er sie blockiert. Unter anderem das »People Magazine« hatte berichtet, dass Brooklyn Beckham sich aufgrund seiner Beziehung und Ehe mit Model und Milliardärstochter Nicola Peltz von seinen Eltern entfremdet habe, was unter anderem auf einen Streit darüber zurückgehe, dass seine Mutter, Ex-Spice-Girl Victoria Beckham, sich kurzfristig geweigert habe, Peltzʼ Hochzeitskleid zu entwerfen.

Die Braut trug bei der Zeremonie 2022 unter einer blumengeschmückten Chuppa letztlich ein Couture-Kleid von Valentino.

Die Braut trug bei der Zeremonie 2022 unter einer blumengeschmückten Chuppa letztlich ein Couture-Kleid von Valentino. Der eigentlich christlich getaufte Beckham trug Kippa, das Paar, dessen beider Väter jüdischen Familien entstammen, unterzeichnete eine Ketuba, und der Bräutigam zertrat erfolgreich sein Glas, während Vater und Fußballstar David Beckham auf Hebräisch einen Segen zitiert haben sollen.

Doch nun wirft Brooklyn seinen Eltern sogar vor, dass sie versucht hätten, ihn vor der Hochzeit dazu zu bringen, die Rechte an seinem berühmten Namen abzutreten. Auch hätten mehrere Familienmitglieder ihm gesagt, Peltz sei »keine Familie«. Etwas bizarr klingt der Vorwurf, seine Mutter habe seinen Hochzeitstanz »gekapert«: »Sie hat vor allen Leuten sehr unangemessen mit mir getanzt«, schrieb Brooklyn Beckham in den sozialen Medien. »Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so unwohl und gedemütigt gefühlt.«

Kontrollierend, manipulativ und pressesüchtig

Um auch positive Erinnerungen an die eigene Hochzeit zu haben, hätten Peltz und er deshalb im vergangenen August in einer Zeremonie ihr Eheversprechen erneuert, berichteten Klatschmedien. Offenbar in Abwesenheit seiner Eltern. Die seien kontrollierend, manipulativ und pressesüchtig, so der verbitterte Sohn. Dabei sei alles, »was wir wollen, Frieden, Privatsphäre und Glück für uns und unsere zukünftige Familie«, schloss er seine öffentliche Abrechnung.

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Nicola Peltzʼ jiddisches Tattoo ist laut Style-Magazinen übrigens schon fast zehn Jahre alt. Da wusste sie noch nicht einmal, dass Victoria Beckham einst ihre Schwiegermutter sein würde. Aber der Zeitpunkt ihres Posts spricht natürlich Bände.

Auch Victoria Beckham hat sich übrigens einst hebräische Schriftzeichen tätowieren lassen. Die Worte – »Zusammen, für immer und ewig« – zierten lange ihr fragiles Handgelenk. Allerdings habe sie diese mittels Laserbehandlung zunehmend verblassen lassen.

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