New York

Ausschreitungen vor Park East Synagogue

Foto: picture alliance / REUTERS

Vor der traditionsreichen Park East Synagogue in Manhattan ist es am Abend (Ortszeit) zu tumultartigen Szenen gekommen. Rund 100 israelfeindliche Demonstranten versammelten sich in unmittelbarer Nähe des Gotteshauses, während im Inneren eine Veranstaltung stattfand. Die Polizei riegelte das Gebäude mit Absperrungen ab. Die »New York Post« berichtete von einem »hasserfüllten Mob« vor der Synagoge.

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Nach Angaben der Behörden versuchten einzelne Teilnehmer, die Barrikaden zu durchbrechen. Einsatzkräfte drängten die Menge zurück, dabei kam es zu Rangeleien. Videoaufnahmen zeigen, wie Beamte »Treten Sie zurück« riefen, während sie Demonstranten auf den Gehweg schoben. Ein Polizist erlitt dabei eine Beinverletzung und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Demonstranten schwenkten palästinensische Fahnen, trommelten und riefen Parolen wie »Israel sollte nicht existieren« sowie »Palästina wird niemals sterben«. Anlass der Proteste war eine Veranstaltung, bei der Immobilienprojekte in Israel und im Westjordanland vorgestellt wurden.

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In der Nähe formierte sich auch ein Gegenprotest. Die »New York Post« zitierte Karen Lichtbraun von der zionistischen Gruppe Herut New York City. Sie sagte demnach über die Demonstranten: »Sie sind eine Gruppe gehirngewaschener Narren.« Weiter erklärte sie: »Israel besetzt nichts. Es ist die jüdische Heimat.«

Die Kundgebung wurde von der Aktivistengruppe »Pal-Awda NY/NJ« organisiert, die bereits in der Vergangenheit ähnliche Proteste vor der Synagoge veranstaltet hatte. Nach einer früheren Demonstration hatte der Stadtrat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Sicherheitszonen rund um religiöse Einrichtungen ermöglichen soll.

Dieses Gesetz trat Ende April in Kraft, nachdem es mit deutlicher Mehrheit verabschiedet worden war. Es verpflichtet die Polizei, bei angekündigten Protesten Maßnahmen zu erarbeiten, um Behinderungen, Einschüchterung oder Gewalt gegenüber Glaubensgemeinschaften zu verhindern.

Im Anschluss verlagerte sich die Demonstration teilweise in Richtung Hunter College, wo sich nach Polizeiangaben etwa 200 Personen anschlossen. Entlang der Route gossen Unbekannte Wasser auf Polizeibeamte. im

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