Günther Jikeli, Bloomington
»Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag der Jüdischen Allgemeinen! Es ist wunderbar, dass es eine jüdische Zeitung in Deutschland gibt, die jüdische Perspektiven veröffentlicht – die in der übrigen Presse leider oft zu kurz kommen. Die Jüdische Allgemeine ist am Puls der Zeit und spiegelt wider, was viele jüdische Menschen in Deutschland bewegt. In einer Zeit, in der die Berichterstattung über Juden und Israel in vielen Medien verzerrt oder einseitig ist, bietet die Zeitung eine authentische jüdische Stimme – und das wird auch international wahrgenommen und geschätzt. Auf viele weitere erfolgreiche Jahre!«
Rachel Dohme, derzeit New York
»Als ich vor etwa 45 Jahren von den USA nach Deutschland kam, war ich überrascht, dort eine jüdische Zeitung zu finden. Ich abonnierte sie. Als weitere Juden und ich später eine Gemeinde in Hameln gründeten, sorgte ich dafür, dass sie auch dort donnerstags im Briefkasten steckt. Meine Lieblingsrubriken waren das ›Porträt der Woche‹ und die Berichte über andere Gemeinden. Später kam ich selbst in der Zeitung vor; als Vorsitzende wurde ich öfter um Interviews gebeten. Es war eine große Ehre für mich, denn ich bin eigentlich jemand, der nicht so gern im Rampenlicht steht. Die Jüdische Allgemeine berichtete über Spendenaktionen für den Bau unserer Synagoge, über die CD, die meine Tochter aufgenommen hat, und half mit einem Artikel über das Schicksal einer albanischen jüdischen Familie, dass sie in Hameln bleiben konnte. Derzeit bin ich in meiner alten Heimat New York, und es interessieren mich andere Themen, vor allem die Politik und der Antisemitismus, der auch hier immer stärker wird. Glücklicherweise kann ich die Jüdische Allgemeine online lesen und mich so auf dem Laufenden halten über das, was in Deutschland passiert.«
Jessica Donath, Los Angeles
»Herzlichen Glückwunsch der Jüdischen Allgemeinen zum Geburtstag! Für mich in Los Angeles stellt sie eine Verbindung nach Hause her. Besonders schön ist für mich der Gedanke, dass meine Eltern in der Nähe von Frankfurt dieselben Artikel lesen wie ich. So entsteht trotz der Entfernung ein Gesprächsfaden, der uns verbindet. Ich schätze besonders, dass die Jüdische Allgemeine Themen aus einer jüdisch-deutschen Perspektive beleuchtet, die oft jenseits des Mainstreams liegen. Sie eröffnet damit Einblicke und gibt mir Denkanstöße, die man anderswo selten findet.«
Ruth Achlama, Tel Aviv
»Übersetzen, seit Jahrzehnten mein Traumberuf, hat etwas vom Brückenbauen – zwischen Menschen, Ländern und Kulturen. Dazu sollte man mit den Entwicklungen hüben und drüben ständig auf dem Laufenden bleiben. Und dabei hilft mir die Jüdische Allgemeine. Ihre Artikel und Fotos verbinden mich hier in Israel mit jüdischem Leben in Deutschland und anderswo, mit den deutsch-israelischen Beziehungen und nicht zuletzt mit der deutschen Sprache, die, wenn man auf Dauer außerhalb ihres Bereichs lebt, ständiger Pflege bedarf. Zudem erhalten wir von Sabine Brandes interessante Tipps über Dinge, die es bei uns in Tel Aviv zu entdecken gibt, etwa die Wellenanlage im Hafen von Jaffa oder ein Stück Teheran mitten in der Stadt. So können wir auch Freunde aus Deutschland mit neuen Spaziergängen überraschen. Herzlichen Glückwunsch und viele weitere erfolgreiche Jahrzehnte!«
Henry Jakubowicza, Ra’anana
»Donnerstags kam in meiner Kindheit die Jüdische Allgemeine per Post zu uns nach Hause nach Dortmund – damals noch in Schwarz-Weiß. Die wichtigsten Nachrichten wurden aufgegriffen, aber auch kleinere Meldungen aus den Gemeinden, wie beispielsweise meine Barmizwa. Eine Kopie des Artikels habe ich aufgehoben. Die Gottesdienste wurden angekündigt und der Schabbatabschnitt vorgestellt. 1995 wanderte ich nach Israel aus. Wenn ich in Deutschland bin, lese ich die Jüdische Allgemeine immer als Printausgabe. Ich freue mich, dass sie an vielen Kiosken in Düsseldorf angeboten wird. Die Zeitung ist im Laufe der Zeit immer vielseitiger geworden. Mit ihr verfolge ich, was sich in der jüdischen Welt tut, und bekomme einen Eindruck davon, wie die jüdische Gemeinschaft Israel sieht. Man merkt, dass die Zeitung hinter meinem Land steht. Hier verfolge ich ihre Berichterstattung fast täglich online. Viele Informationen kann ich in meinen politischen Seminaren verwenden.«
Erik Erenbourg, Jerusalem
»Für mich ist die Jüdische Allgemeine die beste Quelle, um zu erfahren, was im jüdischen Leben in Deutschland passiert. Ich bin in Gießen aufgewachsen, lebe aber seit mehr als zehn Jahren mit Unterbrechungen in Israel. Ein Teil meiner Familie ist in Deutschland geblieben, und deshalb ist es mir wichtig zu wissen, was dort in der jüdischen Community geschieht – besonders in meiner kleinen Gemeinde in Gießen. Wenn ich überregionale Nachrichten lesen möchte – ob Politik, Reaktionen auf das Geschehen in Israel, Klatsch und Tratsch oder andere Themen –, greife ich zur Online-Version. Dort finde ich immer wieder interessante Artikel, die mich auf dem Laufenden halten. Das geht für mich über die israelischen Nachrichten hinaus. Mit dem Krieg und den bevorstehenden Wahlen sind wir hier ohnehin stark beschäftigt. Umso mehr schätze ich diese kurzen Momente, in denen ich erfahren kann, was die jüdische Community in meiner Heimat bewegt – was ihr Sorgen bereitet, aber auch, was ihr Freude macht.«
Alexander Anton, Belgien
»80 Jahre Jüdische Allgemeine – ein ad multos annos von ganzem Herzen! Politisch engagiert, kulturell ambitioniert und mit ›Blattgefühl‹. Jede Woche wieder: ›Mit Genuss und Belehrung gelesen‹, um den großen Friedrich Torberg zu Wort kommen zu lassen.«
Bastiaan Belder, Niederlande
»Als treuer, zutiefst zufriedener Leser der Jüdischen Allgemeinen meinen herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag! Als ehemaliger Journalist – aber was heißt das … ›Einmal Journalist, immer Journalist!‹ ist mein Motto – schätze ich die anregende und abwechslungsreiche Lektüre der Jüdischen Allgemeinen sehr. Die Namen der Redakteure sind mir aufgrund der Qualität ihrer Beiträge inzwischen geläufig. Besonderes Lob für den Chefredakteur Philipp Peyman Engel, denn ich mag klare Worte, wenn es um Judenhass und israelbezogenen Antisemitismus geht. Also: Noch viele Jahrzehnte wünsche ich der Jüdischen!«
Jens Pahnke, Norwegen
»Meine Familie und ich möchten der Jüdischen Allgemeinen herzlichst zum 80. Geburtstag gratulieren. Wir freuen uns immer, wenn eine neue Ausgabe bei uns in Oslo im Briefkasten landet, auch wenn es zeitversetzt ist. Da ihn meine Tochter nach der Schule leert, schauen die Kids als Erstes, was Jewy Louis wieder Neues gezeichnet hat und was das Rezept der Woche ist. Wir haben in den vergangenen Jahren viel gelernt über jüdisches Leben und Religion. Jedes Mal, wenn ich die Zeitung lese, freue ich mich auf meine nächste Reise nach Israel zu meinen Kollegen an der Universität Tel Aviv und der Bar-Ilan-Universität und auf den gemeinschaftlichen Besuch in Jerusalem. Die Jüdische Allgemeine vermittelt ein breites, sehr interessantes Bild aus Kommentaren, bei denen man hofft, dass diese auch viele Menschen außerhalb der Stammleserschaft erreichen. Wir bedanken uns für Ihre Arbeit und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute für die Zukunft!«
Fran Kirchholte, Großbritannien
»An der Jüdischen Allgemeinen schätze ich neben der Berichterstattung aus Deutschland, Israel und der Welt die verbindende Kraft. Ich würde mir noch mehr Beiträge der Sorte Pro & Contra wünschen, sowohl über Angelegenheiten innerhalb der jüdischen Community als auch weltweit. Ich freue mich jede Woche auf die Zeitung und fühle mich durch sie ein bisschen mehr verbunden mit meinen Freunden und Bekannten in Deutschland, auch wenn uns geografisch einige Kilometer trennen.«
Patrick Zwick, Luxemburg
»Ich fange immer mit Jewy Louis und dem Rezept an, lese also von hinten. Das habe ich von meinem Vater. Ich mag, wie schön übersichtlich und angenehm fürs Auge die Jüdische Allgemeine ist. Vor allem die Porträts von Menschen aus der Gemeinschaft und die Buchbesprechungen lese ich sehr gern. Aber nach dem 7. Oktober lese ich auch intensiv die Politik. Ich freue mich jedes Mal auf die Schabbatseite. Da lerne ich immer etwas dazu.«
Hanna Laaksonen, Finnland
»Ich abonniere die Jüdische Allgemeine schon ein paar Jahre lang. Ich lese sie sehr gern, auch wenn sie immer etwas verspätet zu mir nach Finnland findet. Ich genieße es, sie im Papierformat zu lesen und nicht digital. Zuerst blättere ich immer zu den Kulturseiten, aber auch die Porträts in ›Unsere Woche‹ mag ich sehr. Die JA hilft mir, meine Deutschkenntnisse zu pflegen, denn ich habe zehn Jahre lang in Deutschland gelebt. Und so weiß ich auch immer noch, was in den verschiedenen Gemeinden los ist.«
Karlheinz Kunz, Liechtenstein
»Das Highlight jeden Freitag ist natürlich Jewy Louis auf der letzten Seite! Der liebenswerte und manchmal tollpatschige Comic-Held versüßt mir jedes Wochenende! Gleichzeitig lese ich gern die Reportagen und Berichte über Religion, Politik und Israel. Ebenso schätze ich die Interviews. Weiter so!«
André Hornstein, Spanien
»Liebe Jüdische Allgemeine, ich habe dich im Jahr 1994 ›geerbt‹ und das Abonnement aus nostalgischen Gründen beibehalten. Lange habe ich dich ignoriert, bis ich schließlich doch einmal dazu übergegangen bin, dich zu lesen. Mit der Zeit bist du immer professioneller geworden, sowohl im Umfang als auch inhaltlich. Nicht immer war ich mit den publizierten Ansichten einverstanden. Zuweilen hatte ich den Eindruck, dass das ›Wehret den Anfängen‹ von dir überstrapaziert wurde. Seit dem Aufstieg der AfD in Deutschland und dem Erstarken des rechten wie auch linken Antisemitismus in Europa muss ich einräumen: Du hattest recht mit deinen Warnungen. Und seit dem 7. Oktober bin ich geradezu froh, dich an meiner Seite zu haben. Herzlichen Glückwunsch zu deinem 80. Geburtstag. Ich wünsche dir noch viele weitere Jahre. L’Chaim!«
Beate Grünebaum, Schweiz
»Ich schätze, dass mir die Jüdische Allgemeine die Tür zur jüdischen Welt öffnet. Auf diese Weise beschäftige ich mich auch mit der Geschichte meiner Familie. Ich mag die Vielfalt der Themen, die internationalen Reportagen und ganz besonders die Kommentare zu den Wochenabschnitten. Ihre Vielstimmigkeit im Gegensatz zum dogmatischen Festlegen fasziniert mich.«
Werner Stitz, Österreich
»Die Zahl 80 verbindet uns. Ich hatte im März Geburtstag. Als Nichtjude, aber immer schon ein großer Freund des jüdischen Volkes und Israels, wünsche ich Ihrer Zeitung weiterhin viel Erfolg und alles Gute! Die Jüdische Allgemeine ist eine große Bereicherung für mich.«
Henning Dierolf, Malta
»Was ich an der Jüdischen Allgemeinen am meisten schätze, sind die wertvollen Erfahrungen und Geschichten, die jüdische Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen teilen. Immer wieder stelle ich fest, dass ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe und mich mit der jeweiligen Person identifizieren kann. Man gewinnt ein besseres Verständnis für die gesellschaftlichen Dynamiken, die uns prägen, und erkennt, dass man damit nicht allein ist – besonders wenn es um schwierige Erfahrungen geht.«
Giulia Linusso, Italien
»Ich habe Deutsch studiert und interessiere mich dafür, die Sprache weiterhin zu verwenden und mein Wissen darüber zu vertiefen. Dabei hilft mir auch die Jüdische Allgemeine. Und da ich Jüdin bin und die Familie meiner Schwester und somit auch meine eigene in Berlin lebt, möchte ich weiterhin meine Verbindungen zu Deutschland pflegen.«