Doha

Verhandlungen um Waffenruhe und Geiseln stocken

Doha Foto: picture alliance / NurPhoto

Die indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas in Doha kommen nicht voran. Das israelische Verhandlungsteam wurde von der Jerusalemer Regierung angewiesen, zumindest bis heute vor Ort zu bleiben, wie die »Times of Israel« berichtet.

Völlig unklar ist, ob eine Verlängerung der ersten Phase des jüngsten Abkommens über eine Waffenruhe in Gaza sowie die Freilassung israelischer Geiseln im Gegenzug für eine Entlassung von weitaus mehr palästinensischen Häftlingen erlangt werden kann. Ein Eintritt in die ursprünglich vorgesehene zweite Phase der Vereinbarung ist derzeit ebenso wenig in Sicht.

Dem israelischen Sender »Kan« zufolge sind die Vereinigten Staaten als Vermittler dabei, für eine 60-tägige Waffenruhe zu werben, in deren Rahmen zehn der 24 verbleibenden lebenden Geiseln freikommen sollten.

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Ein israelischer Regierungsbeamter bestritt dies gegenüber israelischen Medien. Das Verhandlungsteam seines Landes habe keinen entsprechenden Vorschlag der Amerikaner erhalten, erklärte er demnach.

In den vergangenen Tagen war es zu Streit zwischen Israel und den USA gekommen, als bekannt wurde, dass direkte Gesprächen zwischen dem amerikanischen Geiselvermittler Adam Boehler und der Hamas geführt wurden.

Israel befürchtet, dass eine verbliebene amerikanische Geisel freikommen und die Leichen vier weiterer US-Staatsbürger übergeben werden könnten, während die übrigen Geiseln für lange Zeit in Gaza bleiben müssten, wenn die Verhandlungen platzen sollten. im

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