Waffenruhe

Netanjahu: »Historisches Ereignis, an das viele nie geglaubt hätten«

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Weißen Haus Foto: picture alliance / abaca

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bezeichnete den Abend vor der geplanten Freilassung der letzten lebenden Geiseln der Hamas in einer Videobotschaft als »einen Abend der Tränen, einen Abend des Glücks«. In seiner um 19 Uhr deutscher Zeit veröffentlichten Ansprache betonte er die Bedeutung des nationalen Zusammenhalts und sprach von einem »historischen Ereignis, an das viele nie geglaubt hätten«.

Netanjahu rief dazu auf, bestehende Meinungsverschiedenheiten beiseitezulegen: »Ich weiß, dass es viele Debatten unter uns gibt. Aber an diesem Tag – und hoffentlich auch in der kommenden Zeit – haben wir allen Grund, sie zurückzustellen, denn mit gemeinsamer Stärke haben wir spektakuläre Siege errungen, Siege, die die ganze Welt erstaunten.«

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Gleichzeitig mahnte der Ministerpräsident, die militärische Kampagne sei noch nicht beendet. »Es stehen uns weiterhin große sicherheitspolitische Herausforderungen bevor. Einige unserer Feinde versuchen, sich zu erholen, um uns erneut anzugreifen«, warnte Netanjahu. Dennoch versicherte er: »Wir haben die Lage unter Kontrolle.«

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Benjamin Netanjahu sprach zudem von neuen Chancen, die sich aus den jüngsten Erfolgen ergäben. Wenn das Land gemeinsam handle, könne es »die Herausforderungen überwinden und die sich bietenden Möglichkeiten nutzen«.

Er erinnerte an seine Besuche bei den Familien der Geiseln und dankte den Soldaten der israelischen Armee sowie den Angehörigen der Gefallenen. Abschließend erklärte Ministerpräsident Netanjahu: »Morgen beginnt ein neuer Weg – ein Weg des Aufbaus, der Heilung und, so hoffe ich, der Einheit.« ja

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