Nahost

Israel und USA halten gemeinsam Marinemanöver ab

Die USS Delbert D. Black Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Seestreitkräfte der USA und Israels haben im Roten Meer eine gemeinsame Übung abgehalten. Die Armeen beider Länder beschrieben das Manöver als Routine. Die Ankunft eines beteiligten US-Zerstörers in der israelischen Hafenstadt Eilat erfolgte allerdings vor dem Hintergrund regionaler Spannungen.

US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Staatsführung mehrfach mit Militärschlägen gedroht, auch wegen des brutalen Vorgehens staatlicher Kräfte gegen Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten. Dabei sollen Tausende, wenn nicht sogar Zehntausende Menschen getötet worden sein.

Der Iran hat mit Gegenschlägen gegen Israel und die USA gedroht. Inzwischen ist allerdings die Rede von möglichen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.

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Das US-Militär hat seine Präsenz in der Region seit Anfang Januar deutlich ausgebaut, etwa mit dem Flugzeugträger »USS Abraham Lincoln« und dessen Begleitschiffen.

Die israelische Armee teilte mit, die Ankunft des US-Lenkwaffenzerstörers »USS Delbert D. Black« in Eilat unterstreiche »die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Marinen sowie den jeweiligen Streitkräften«. Auf israelischer Seite war die Korvette »INS Eilat« an der Übung beteiligt, die bereits am Sonntag abgehalten wurde.

Der US-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, der den israelischen Hafen inzwischen wieder verlassen hat, ist unter anderem für Luft-, See- und U-Boot-Abwehr sowie Präzisionsangriffe auf Landziele ausgestattet. dpa

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