Nahost

Trump schickt weitere Kriegsschiffe in Richtung Iran

US-Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / Captital Pictures

US-Präsident Donald Trump verstärkt mit neuen Drohungen den Druck auf den Iran. Aktuell seien weitere Kriegsschiffe in Richtung des Landes unterwegs - »und hoffentlich werden wir einen Deal machen«, sagte Trump bei einem Auftritt im Weißen Haus. »Wenn es keinen Deal gibt - mal sehen, was dann passiert«, fügte er hinzu.

Trump behauptete erneut, dass er mit seiner Gewaltdrohung an die iranische Regierung die geplante Hinrichtung von 837 Menschen verhindert habe. Er habe die Machthaber in Teheran gewarnt, dass sie dann »einen Preis dafür bezahlen würden, wie ihn noch nie jemand bezahlt hat«, sagte er. Der US-Präsident wollte sich nicht dazu äußern, ob er dem Iran Fristen gesetzt habe, sagte dazu aber: »Sie wissen auf jeden Fall Bescheid.« Er bekräftigte, dass Iran einen Deal eingehen wolle.

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Trump hatte der Regierung in Teheran im Zusammenhang mit der gewaltsamen Niederschlagung der jüngsten Proteste mit militärischen Angriffen gedroht. Nach der Absage der laut ihm geplanten Hinrichtungen kam es nicht dazu. Trump betont, dass er kein Atomwaffenprogramm im Iran tolerieren werde. Im Juni 2025 hatte sich das US-Militär Israels Krieg gegen den Iran angeschlossen und dort zentrale Atomanlagen bombardiert. Hintergrund des Atomstreits sind Befürchtungen westlicher Staaten, die Führung der Islamischen Republik könne nach Kernwaffen streben. Teheran bestreitet dies. dpa/ja

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