Iranisches Atomprogramm

Fordo: Der Mossad war da

Die iranische Atomanlage Fordo vor den amerikanischen Angriffen
Die iranische Atomanlage Fordo vor den amerikanischen Angriffen Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Wie die »Times of Israel« berichtet, sagte der frühere Chef-Spion Yossi Cohen beim Galiäa-Forum im nordisraelischen Safed: »Wir haben Fordo viele Male in Augenschein genommen, um den Komplex besser zu durchblicken.« Genauere Angaben zu den Begutachtungen machte er nicht. Cohen leitete den israelischen Auslandsgeheimdienst von 2015 bis 2021.

»Wir haben Fordo viele Male in Augenschein genommen, um den Komplex besser zu durchblicken.« Yossi Cohen, Ex-Direktor des Mossad

Dem Bericht zufolge sagte Cohen, die Bombardierung der Anlage sei »die Erfüllung all meiner Träume« gewesen. Die US-Armee hatte den Komplex nach Angaben von US-Präsident Donald Trump im Juni 2025 attackiert und dabei »vollständig zerstört«.

Der wirkliche Umfang der Schäden blieb damals aber unklar. Fordo wurde zusammen mit den Einrichtungen von Isfahan und Natanz während des Zwölftagekriegs im Juni 2025 durch US-Angriffe schwer beschädigt.

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Berichten zufolge wurden die 440 Kilogramm hoch angereichertes Uran, die in den Einrichtungen gelagert wurden, begraben, aber die israelische Regierung glaubt, dass der Iran es geschafft hat, nach diesem Krieg einen Teil davon auf den nahe gelegenen Pickaxe Mountain zu übertragen. Pickaxe Mountain wurde bislang nicht getroffen, obwohl US-Präsident Donald Trump wiederholt damit gedroht hat, den Berg zu bombardieren. ja

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