Im Streit um eingefrorene Mittel hat das israelische Ministerium für religiöse Dienste mit der Schließung aller heiligen Stätten landesweit gedroht. Alle Aktivitäten sollen zum Ende des Monats eingestellt werden, wenn bis dahin keine Lösung gefunden werde, heißt es in einem Brief des Ministeriums vom Dienstag.
Haushaltsstopp
Darin verweist der Generaldirektor des Ministeriums auf einen höchstgerichtlich angeordneten Haushaltsstopp von Anfang August. Durch diesen seien entscheidende Mittel für den Betrieb der heiligen Stätten blockiert worden.
Am 11. September beginnen mit dem jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana die hohen jüdischen Feiertage. Bereits in den Wochen vor Rosch Haschana finden die traditionellen Vergebungsgebete (Slichot) statt. Sie enden am Vorabend des Versöhnungstages Yom Kippur, der in diesem Jahr auf den 21. September fällt. KNA