Südlibanon

Erst Drohnenangriffe, dann Gegenschläge

Kämpfe im Südlibanon (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa

Nach Angriffen mit zwei Sprengstoffdrohnen auf israelische Truppen durch die Hisbollah hat die IDF mit Gegenschlägen reagiert. Dabei starb nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA eine Frau. Bei dem Angriff auf den Ort Arab Salim in der Provinz Nabatija seien weitere Menschen verletzt worden, hieß es. Eine genaue Anzahl wurde nicht genannt.

Israelische Truppen eröffneten in der Nacht auf Donnerstag das Feuer auf die Drohnen und schossen eine der beiden ab, während der Kontakt zur zweiten abriss, wie das Militär mitteilte. Es wurden keine Soldaten verletzt. Das Militär äußerte sich nicht zum Verbleib der zweiten Drohne und machte keine Angaben zu den Fluggeräten oder deren Sprengladungen.

Waffenlager der Hisbollah

Der Gegenangriff habe das Haus der Getöteten im Ortszentrum getroffen. Es sei zerstört worden. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, dass es in der Gegend um Nabatija mindestens zehn Angriffe gegeben habe. Nach Angaben von NNA hatte die Getötete erst vor zwei Tagen geheiratet.

In einer Mitteilung der israelischen Armee hieß es am Nachmittag, Ziel der Operation in der Gegend von Nabatija seien Waffenlager der Hisbollah gewesen. Die vom Iran unterstützte Terrororganisation hatte laut Israels Militär in der Nacht zwei mit Sprengstoff beladene Drohnen gegen israelische Soldaten im Südlibanon eingesetzt.

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Die IDF erklärte, sie werde der Hisbollah nicht gestatten, in der Sicherheitszone im Südlibanon gegen ihre Truppen zu operieren, und werde weiterhin gegen die wiederholten Versuche der Organisation vorgehen, israelischen Streitkräften Schaden zuzufügen.

Das jüngste Rahmenabkommen sieht den Rückzug israelischer Truppen aus dem Südlibanon und eine Entwaffnung der Hisbollah durch die libanesische Armee vor. Beide Punkte sind bislang nicht umgesetzt. ja/dpa

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