Knesset-Wahlen

Ein Wegweiser durch den Dschungel der israelischen Politik

Sitz des Parlaments in Jerusalem: die Knesset Foto: dpa

Es gibt zwei Sorten von Menschen, die sich für israelische Politik interessieren. Die einen leben dort. Die anderen erklären sie am Schabbat-Tisch in München, Zürich oder Wien. Dieser Text ist für die zweite Sorte. Und für die kleine, tapfere Gruppe dazwischen: Israelis im Ausland, die tatsächlich ein Ticket buchen, um zu wählen.

Erstens: Von hier aus geht gar nichts

Israel kennt keine Briefwahl. Keine Konsulatswahl, kein Onlineportal, nichts. Wer wählen will, muss am 27. Oktober im Land stehen. Die einzigen Ausnahmen sind Diplomaten im Auslandsdienst und israelische Seeleute auf See. Über eine halbe Million wahlberechtigte Israelis lebt im Ausland, und keiner von ihnen bekommt einen Stimmzettel per Post.

Deshalb gibt es »Fly and Vote«, eine Initiative der überparteilichen AID Coalition, die Zehntausende Israelis zum Wahltag ins Land bringen will. Flüge, Betten, Logistik, das ganze Schlamassel.

Wichtiger noch, und das ist kein Scherz: Das endgültige Wählerregister wird am 3. September aus dem Melderegister gezogen. Wer irgendwann in den letzten Jahren als Einwohner aus dem Melderegister gefallen ist, fällt automatisch aus dem Wählerregister. Betroffene erfahren das meist zufällig, oft erst mit dem Ticket in der Hand. Wer israelischer Staatsbürger ist und wählen möchte, sollte also nicht diesen Artikel zu Ende lesen, sondern erst seinen Registereintrag prüfen. Dann weiterlesen.

Zweitens: Das System in dreißig Sekunden

120 Sitze. Eine einzige landesweite Liste, keine Wahlkreise, keine Kandidaten auf dem Zettel. Man wählt eine Partei, nicht einen Menschen. Wer unter 3,25 Prozent bleibt, fliegt raus, und die Stimmen landen im Papierkorb. Nach der Wahl beauftragt der Staatspräsident denjenigen mit der Regierungsbildung, der die besten Chancen auf 61 Sitze hat. Das ist nicht zwingend der Sieger. Es ist der beste Rechner.

Merken Sie sich diese Zahl: 61. Alles andere in diesem Text ist Beiwerk.

Benjamin Netanjahu, Likud

Fangen wir mit dem an, um den sich alles dreht. Wer Bibi wählt, sagt in der Regel einen einzigen Satz: »Es gibt keinen Ersatz.«

Diesen Satz höre ich seit dreißig Jahren. Ich habe ihn zuletzt vor zwei Tagen bei einem Mittagessen in München gehört, auf Deutsch, mit vollem Ernst. Und man muss fair sein: Er ist nicht dumm. Dahinter steht ein echtes Argument. Wer sonst soll sich hinstellen, wenn die halbe Welt Israel erklärt, wie es zu existieren hat? Wer kennt die Akten, die Kanäle, die Männer in Washington? Netanjahu ist der dienstälteste Ministerpräsident des Landes, und Erfahrung ist keine Kleinigkeit, wenn es an allen Fronten brennt.

Bei der Frage, wer sich besser als Regierungschef eigne, verliert Netanjahu inzwischen gegen beide Herausforderer.

Der Preis dieses Arguments ist allerdings hoch, und die Wähler kennen ihn. Der Korruptionsprozess läuft seit Mai 2020. Im November 2025 hat Netanjahu ein Gnadengesuch eingereicht, ohne Verurteilung und ohne Schuldeingeständnis. Präsident Herzog hat bisher nicht begnadigt, sondern auf eine Einigung außerhalb des Gerichtssaals gedrängt. Eine echte staatliche Untersuchungskommission zum 7. Oktober gibt es bis heute nicht. Der Likud stand 2022 bei 32 Sitzen und liegt jetzt bei 22. Die Vorwahlen im August waren ein Schauspiel: Netanjahu ließ sich das Recht sichern, mehrere Spitzenplätze selbst zu vergeben. Genützt hat es nichts, danach verlor die Partei in der Umfrage weiter.

Und noch etwas ist neu. Bei der Frage, wer sich besser als Regierungschef eigne, verliert Netanjahu inzwischen gegen beide Herausforderer. Gegen Eisenkot mit 35 zu 41 Prozent. Gegen Bennett, zum ersten Mal überhaupt, mit 36 zu 37. Knapp, aber die Richtung ist eindeutig.

Und der Satz mit dem Ersatz hat einen Haken. Er ist wahr geworden, weil dreißig Jahre lang jeder mögliche Ersatz rechtzeitig entsorgt wurde. Das ist keine Naturkonstante. Das ist Handwerk.

Naftali Bennett und Jair Lapid, Bejachad

Bennett hat mich beeindruckt, und ich sage das mit einer gewissen Vorsicht, weil ich neben ihm saß. Im Oktober 2025 habe ich ihn in der Jüdischen Gemeinde in München auf der Bühne interviewt. Er sprach staatsmännisch, ruhig, ohne die üblichen Reflexe. Vor allem gab er eigene Fehler zu, offen und ohne Umweg. Das klingt nach einer Kleinigkeit. In der israelischen Politik ist es eine Seltenheit, für die man Zeugen braucht. Ich saß da und dachte: Vielleicht gibt es doch einen Ersatz.

Das war vor der Gründung von Jaschar und ein halbes Jahr vor allem, was danach kam. Kurz zur Vorgeschichte: religiös, rechts, Hightech-Unternehmer mit echtem Exit, jemand, der Verwaltung verstanden hat, statt sie nur zu beschimpfen. Dann machte er den Fehler seines Lebens. 2021 ging er mit Jair Lapid in eine hauchdünne Regierung, samt einer arabischen Partei. Für seine eigene Wählerschaft war das Verrat. Verziehen wurde ihm das nie.

Der Witz an der Sache: Im April 2026 hat er es wieder getan. Bennett und Lapid sind zur gemeinsamen Liste »Bejachad« verschmolzen, diesmal unter Bennetts Führung, mit Lapid auf Platz zwei. Lapid, der 2022 noch 24 Sitze holte, stand vor der Fusion bei sechs oder sieben. Über ihn heißt es seit Jahren, er könne alles außer regieren, dafür aber schön schreiben. Er hat das Kalkül nüchtern durchgezogen und die Führung abgegeben. Das war vermutlich klug und wirkt trotzdem wie eine Kapitulation.

Zusammen liegen sie derzeit bei 14 Sitzen. Weniger, als beide getrennt einmal hatten. Beide sprechen exzellentes Englisch und können das Land nach außen vertreten, was nach keinem Argument klingt und in Wahrheit die halbe Miete ist. Ein erheblicher Teil dieses Krieges wird auf Bildschirmen entschieden.

Gadi Eisenkot, Jaschar

Der aktuelle Superstar. Ehemaliger Generalstabschef, im Amt eher unauffällig, was in Israel als Kompliment gemeint ist. Er saß nach dem 7. Oktober im Kriegskabinett und trat im Juni 2024 zurück, mit der Begründung, es gebe keine Strategie für ein Ende. Sein Sohn und sein Neffe sind in Gaza gefallen. Darüber macht in Israel niemand Witze.

Seine Partei heißt Jaschar, was so viel heißt wie geradeaus, aufrecht, anständig. Gegründet im September 2025. Das ist der ganze Einwand gegen ihn: Er ist neu. In Israel ist das allerdings kein Makel, sondern ein Geschäftsmodell. Neue Parteien gewinnen hier Wahlen, alte gewinnen Koalitionsverhandlungen.

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Was man sonst gegen ihn hört: kein Charisma, kein Fernsehtier, sein Englisch soll überschaubar sein. Er ist, kurz gesagt, kein Bibi. Was für seine Wähler exakt der Punkt ist.

Jaschar ist derzeit die stärkste Partei des Landes, mit 24 Sitzen vor dem Likud mit 22. Vor ein paar Wochen wechselten sich beide noch ab. Bennetts Angebot, in die gemeinsame Liste einzusteigen, hat er abgelehnt. Er wollte nicht die Nummer zwei von irgendjemandem sein. Ob das Stolz war oder Strategie, hängt vom Ergebnis am 27. Oktober ab.

Itamar Ben Gvir und Bezalel Smotrich

Die meisten Menschen, die ich kenne, würden diese beiden im Leben nicht wählen. Aber es wäre unehrlich, ihre Wähler als Pöbel abzutun. Das Argument nach dem 7. Oktober lautet: Der Nahe Osten versteht nur Härte, also gebt uns die Härtesten. Man muss das nicht teilen, um zu verstehen, warum es zieht.

Ben Gvirs Otzma Jehudit steht bei sieben bis neun Sitzen. Die Partei ist die ideologische Erbin der verbotenen Kach-Bewegung, was für sich genommen die Geschichte dieses Landes erzählt. Als Minister für nationale Sicherheit hat er die Todesstrafe für Terroristen durchgesetzt.

Es ist ein hübsches Lehrstück: In diesem Milieu schlägt Temperament die Technokratie.

Smotrich dagegen schrumpft. Als Finanzminister hat er die Siedlungspolitik radikal beschleunigt und gleichzeitig mit Steuer- und Bauplänen ausgerechnet ländliche Likud-Hochburgen verärgert. Seine Partei kratzt an der Sperrklausel und tritt diesmal getrennt von Ben Gvir an. Es ist ein hübsches Lehrstück: In diesem Milieu schlägt Temperament die Technokratie.

Nun kommt für ihn auch noch der frühere Brigadekommandeur Ofer Winter dazu. Allein bleibt Winter mit 2,5 Prozent unter der Hürde. Nimmt er die Journalistin Netaeli Schem Tov, den Aktivisten Yoseph Haddad und die gefallene Mutter Lali Deri auf seine Liste, holt er fünf Sitze, und zwar genau bei Smotrich. Dessen Partei fliegt dann aus der Knesset. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Finanzminister des Staates Israel hängt davon ab, wen ein pensionierter Oberst auf die Plätze zwei bis vier setzt.

Der naheliegende Einwand an die Adresse beider: Härte ist eine Haltung, kein Ergebnis. Beide waren am 7. Oktober im Amt.

Jair Golan, Die Demokraten

Links gibt es in Israel praktisch nicht mehr. Meretz und Awoda, beide klinisch tot, haben 2024 fusioniert. Übrig blieb »Die Demokraten«, und das ist, man muss es zugeben, eine ordentliche Partei mit acht bis elf Sitzen.

An der Spitze steht Jair Golan, Generalmajor der Reserve, ehemaliger stellvertretender Generalstabschef. Am 7. Oktober fuhr er allein Richtung Süden und rettete Menschen aus dem Nova-Gelände. Er kann staatsmännisch reden, und er ist der Einzige, der offen und ohne Umweg von einer Zweistaatenlösung spricht.

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Dann kam der Mai 2025. Golan sagte im Rundfunk, Israel sei auf dem Weg, ein Paria-Staat zu werden, und fügte hinzu, ein normales Land führe keinen Krieg gegen Zivilisten, töte keine Babys als Hobby und setze sich nicht die Vertreibung von Bevölkerungen zum Ziel. Der Satz explodierte. Golan erklärte danach, er habe die Regierung gemeint und nicht die Armee, und stellte wenige Tage später ausdrücklich klar, Israel habe so etwas selbstverständlich nicht getan. Genutzt hat es wenig. Netanjahu sprach von einer antisemitischen Blutlegende, und im August wies ihn ausgerechnet Awigdor Liberman öffentlich an, endlich zu schweigen, weil er Bibi Stimmen zutreibe.

Für viele Israelis ist dieser eine Satz das Ende der Debatte. Für viele andere fehlt genau das, was Golan sonst noch anbietet: eine Vorstellung davon, wie es in zwanzig Jahren aussehen soll. Beides stimmt gleichzeitig. Das ist israelische Politik.

Awigdor Liberman, Israel Beitenu

Kurz, weil er sich selbst nie kurz fasst. Neun bis zehn Sitze, säkular, hart in Sicherheitsfragen, der schärfste Gegner der ultraorthodoxen Wehrdienstbefreiung. Er hat schon jede Regierung gestürzt, an der er beteiligt war. Man rechnet nicht gern mit ihm. Man rechnet nur nie ohne ihn.

Die Ultraorthodoxen: Schas und Vereinigtes Thora-Judentum

Für Leser im Ausland sind das die eigentlich interessanten Parteien, weil sie in kein europäisches Schema passen.

Schas wurde 1984 von Rav Ovadia Yosef gegründet und vertritt sefardische und mizrachische Charedim, dazu viele traditionelle, nicht streng religiöse Wähler aus der Peripherie. Sozialpolitik spielt eine große Rolle. Geführt wird sie von Arje Deri, der wegen einer Verurteilung kein Minister sein darf, aber bei jeder wichtigen Beratung im Raum sitzt. Sieben bis elf Sitze.

Vereinigtes Thora-Judentum ist die aschkenasische Entsprechung und selbst schon ein Bündnis: Agudat Israel für die chassidischen Gemeinden, Degel HaThora für die litauischen. Sieben bis neun Sitze, und ein sehr klar umrissenes Programm: Wehrdienstbefreiung für Jeschiwa-Studenten, Finanzierung der Thora-Institutionen, religiöse Zuständigkeit bei Ehe und Konversion.

Wichtig zum Verständnis: Beide sind keine Parteien im westlichen Sinn. Die Listen werden von Rabbinergremien bestimmt, nicht von Mitgliedern. Und beide wollen nicht regieren, sondern verhandeln. Seit 1977 sind sie fast immer in der Regierung, gleich wer Ministerpräsident ist. Das ist kein Zufall, das ist die Strategie.

Genau daran ist diese Koalition zerbrochen. Die Armee hat nach drei Kriegsjahren ein massives Personalproblem, das Oberste Gericht verlangt Konsequenzen, und ein Wehrdienstgesetz kam nie zustande. Beide Parteien verließen im Juli 2025 die Regierung. Zuletzt trieben sie ein Grundgesetz zum Thora-Studium voran, das Wehrdienstverweigerer vor Sanktionen schützen soll. Mosche Gafni erklärte das Bündnis von Likud und Charedim öffentlich für beendet.

Wer verstehen will, warum israelische Regierungen aussehen, wie sie aussehen, muss nicht Netanjahu verstehen. Er muss die Arithmetik von fünfzehn Sitzen verstehen, die immer mitregieren und nie führen wollen.

Die arabischen Parteien

Rund 21 Prozent der Staatsbürger sind Araber. Ihre Wahlbeteiligung ist zuletzt eingebrochen, was das gesamte Blocksystem verzerrt.

Hadasch-Taal ist ein Bündnis aus Hadasch, einer jüdisch-arabischen Partei mit kommunistischen Wurzeln, und Taal von Ahmad Tibi. Nicht-zionistisch, fünf bis sechs Sitze. Im Mai 2026 wurde Ayman Odeh an der Spitze von Hadasch durch den Juristen Youssef Jabareen abgelöst.

Raam unter Mansour Abbas kommt aus dem südlichen Zweig der Islamischen Bewegung und hat 2021 Geschichte geschrieben, als erste arabische Partei in einer israelischen Regierungskoalition. Abbas erkennt Israel als jüdischen Staat an und redet lieber über Budgets und die Bekämpfung der Kriminalität in arabischen Städten als über Symbolpolitik. Im Dezember 2025 hat er die Partei vom Schura-Rat der Bewegung gelöst und will sie zu einer zivilen Partei umbauen, samt jüdischen Kandidaten. Fünf bis sechs Sitze.

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Balad ist die härteste dieser Parteien, offen anti-zionistisch, 2022 an der Sperrklausel gescheitert. Damit hat sie Netanjahu damals nebenbei die Regierung geschenkt.

Die Wiederbelebung der kompletten Vereinigten Liste ist im August an der Sitzverteilung gescheitert. Hadasch-Taal und Balad haben sich inzwischen zusammengeschlossen, Raam bleibt draußen, weil es allein stark genug ist. Der Effekt der Fusion ist trotzdem messbar: Der arabische Block ist dadurch auf zwölf Mandate gewachsen.

Der entscheidende Satz für Leser im Ausland lautet aber anders: Fast alle zionistischen Parteien, auch die Opposition, schließen eine Regierung aus, die auf arabische Stimmen angewiesen wäre. Bennett hat das am Tag seiner Fusion mit Lapid ausdrücklich betont. Deshalb ist die Rechnung so schwierig. Zwölf Mandate sind da, und sie zählen offiziell nicht mit.

Das Kleingedruckte

Hier liegt die eigentliche Spannung. »Zionistisches Zuhause« von Joas Hendel und Chili Tropper, getragen von Reservisten und Angehörigen von Gefallenen, steht bei 2,8 Prozent. Benny Gantz, vor vier Jahren noch die größte Hoffnung des Zentrums, bei 1,8. Gilad Erdan und Juli Edelstein, beide aus dem Likud vertrieben, bei 1,6. Drei Listen, die zusammen mehr als sechs Prozent der Stimmen einsammeln und dafür null Sitze bekommen.

Denn unter 3,25 Prozent verfällt jede Stimme. Israelis wissen das und wählen trotzdem mit dem Herzen. Danach wundern sie sich vier Jahre lang.

Und was heißt das jetzt?

Es heißt, dass am 27. Oktober vermutlich niemand 61 Sitze haben wird. Netanjahus Block steht bei 51 Sitzen und verliert weiter. Der Block um Eisenkot kommt auf 57. Dazwischen liegen zwölf arabische Mandate, mit denen kaum jemand koalieren will, und drei Kleinparteien, die knapp unter der Sperrklausel hängen.

Rechnen Sie es selbst nach. 57 sind nicht 61. 51 sind es auch nicht.

Bleiben zwei Möglichkeiten. Eine breite zionistische Einheitsregierung, die alle im Wahlkampf versprechen und danach keiner will. Oder die nächste Wahl.

Der Satz »es gibt keinen Ersatz« war dreißig Jahre lang wahr, weil dafür gesorgt wurde, dass er wahr ist. Diesmal stehen drei Männer auf dem Zettel, die den Ersatz geben möchten. Ob das reicht, entscheiden die Israelis.

Alle anderen dürfen zuschauen, mitdiskutieren und sich am Schabbat-Tisch streiten. Wer israelischer Pass hat, sollte zuerst ins Wählerregister schauen und dann ein Ticket buchen. Der Rest ist Mazel.

Der Autor ist Israeli, Hochschulprofessor in München und Mitbegründer der Initiative »Run for their Lives«.

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