Bundesaußenminister Johann Wadephul hat die verkündete Einigung auf eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation Hamas als »hoffnungsvolle Neuigkeit« begrüßt. Entscheidend sei jetzt, dass ein echter Fortschritt erzielt und die Hamas tatsächlich entwaffnet werde, schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. Sie dürfe nie wieder eine Bedrohung für Israel darstellen.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von einer Einigung auf die »vollständige Entwaffnung« der Hamas berichtet. Im Gegenzug würden die israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen abziehen.
Offizielle Äußerungen von der Hamas oder Israel gab es dazu zunächst nicht. Der mit der Hamas verbündete Palästinensische Islamische Dschihad wies eine Einigung zurück.
Wadephul rief Israel auf, weitere Grenzübergänge in dem Küstenstreifen zu öffnen. Deutschland stehe bereit, die Menschen dort mit humanitärer Hilfe und beim Wiederaufbau zu unterstützen. Seit Beginn des Krieges hat Israel mehr als 2 Millionen Tonnen an Hilfsgütern nach gaza eingeführt. dpa/ja