Sicherheitslage

USA und Großbritannien raten Bürgern vor Reisen nach Israel ab

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Die US-Botschaft in Jerusalem hat amerikanische Staatsbürger vor Reisen nach Israel gewarnt und dabei auf die angespannte Sicherheitslage in der Region verwiesen. In einer Mitteilung der Botschaft war von »anhaltenden regionalen Spannungen« die Rede. Amerikanische Bürger wurden zu erhöhter Aufmerksamkeit und einer »Vorbereitung auf mögliche Entwicklungen« aufgerufen.

Konkrete Handlungsanweisungen oder Reiseverbote enthält die Warnung allerdings nicht. Nach Angaben der Botschaft geht es vor allem darum, das Sicherheitsbewusstsein zu schärfen, da sich die Lage im Nahen Osten kurzfristig verändern könne. Hintergrund seien unter anderem Drohungen aus Teheran.

Deutlich schärfer fiel dagegen die Einschätzung aus London aus. Das britische Außenministerium riet seinen Staatsangehörigen von allen Reisen nach Israel ab, die nicht zwingend notwendig seien. Zur Begründung verwies auch das britische Ministerium auf die wachsenden Spannungen in der Region und die Gefahr einer weiteren Eskalation.

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In diplomatischen Kreisen mehren sich Hinweise auf einen möglichen militärischen Schlag der USA gegen den Iran. Ein solcher Schritt könnte nach Einschätzung von Beobachtern eine unmittelbare Reaktion Teherans nach sich ziehen, auch gegen israelische Ziele.

In diesem Zusammenhang hatte der Iran in der Nacht zum Mittwoch seinen Luftraum per NOTAM für den zivilen Flugverkehr gesperrt. Flugverfolgungsdienste zeigten kurz zuvor, dass der Luftverkehr über Iran und dem benachbarten Irak nahezu vollständig zum Erliegen kam.

Mehrere europäische Staaten reagierten ebenfalls auf die zugespitzte Lage. Polen und Italien forderten ihre Bürger auf, Iran umgehend zu verlassen. Die britische Botschaft in Teheran stellte ihren Betrieb vorübergehend ein. Bereits weniger als einen Tag zuvor hatten auch die USA ihre Staatsbürger eindringlich aufgefordert, den Iran zu verlassen. im

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