Nach CSD-Anschlag

So viele islamistische Gefährder müssen nun in Berlin Fußfesseln tragen

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) Foto: picture alliance/dpa

Nach dem islamistischen Terroranschlag am Rand des Berliner Christopher Street Day werden islamistische Gefährder in der Hauptstadt strenger überwacht. »Vier Gefährder tragen auf Antrag der Polizei Berlin nun Fußfesseln«, teilte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) dazu mit. »Ich begrüße es sehr, dass sich das zuständige Gericht damit unseren Einschätzungen angeschlossen hat.« Zuvor hatten mehrere Berliner Medien darüber berichtet.

»Ich möchte noch einmal betonen: Die Möglichkeiten, die wir in den vergangenen Monaten mit der Reform des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz und der Novelle des Verfassungsschutzgesetzes geschaffen haben, liegen auf dem Tisch«, sagte Spranger. »Es ist richtig und absolut notwendig, dass sie konsequent angewendet werden«, so die SPD-Politikerin.

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»Die zahlreichen Maßnahmen der Sicherheitsbehörden zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger können auch in Zukunft nur umfassend greifen, wenn wirklich auf sämtlichen Ebenen alle Mittel eingesetzt werden, die der Rechtsstaat zur Verfügung stellt«, erklärte die Senatorin.

Spranger hatte sich schon bei der Sitzung des Innenausschusses am Mittwoch für eine bessere Überwachung von Gefährdern durch eine elektronische Fußfessel ausgesprochen. Ähnliche Forderungen gibt es vom Koalitionspartner CDU. dpa

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