Nahost

Raketenangriff auf Al-Asrak: Auch deutscher Teil getroffen

Hinweisschilder hängen an der Eingangstür zum Feldpostamt vom Camp Sonic der Bundeswehr auf der Luftwaffenbasis Al-Asrak. Foto: picture alliance/dpa

Bei den Militärschlägen im Nahen Osten ist der auch von deutschen Soldaten genutzte Einsatzstandort Al-Asrak in Jordanien erneut mit Raketen angegriffen worden.

Dabei sei auch der deutsche Teil des Camps getroffen worden, sagte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr. Und: »Aktuell wird untersucht, ob es Trümmer oder eine anfliegende Rakete war.« Zuerst hatte der »Spiegel« berichtet.

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Die Soldaten vor Ort befänden sich in Schutzbauten oder in dezentraler Unterkunft in Sicherheit und seien wohlauf, sagte der Sprecher. In der ganzen Region befinden sich derzeit noch etwa 500 Männer und Frauen der Bundeswehr, für internationale Einsätze zur Stabilisierung entsandt wurden und sich überwiegend in multinationalen Militärlagern befinden.

Das Führungskommando machte keine eigenen Angaben dazu, welche Raketen von wo aus auf Al-Asrak gefeuert wurden. Nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf Ziele im Iran feuert die Islamische Republik mit Raketen und Drohnen auch auf benachbarte Staaten und die dort von den US-Streitkräften genutzten Militäranlagen. dpa

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