Berlin

Pantisano entschuldigt sich für Faschismus-Vorwurf gegen CDU

Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke Foto: picture alliance/dpa

Der neue Linken-Chef Luigi Pantisano entschuldigt sich für Aussagen über eine angeblich »faschistische Politik« der CDU. »Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch«, sagte Pantisano der Deutschen Presse-Agentur. »Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen.«

Pantisano fügte hinzu: »Die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und denen, die die Demokratie abschaffen wollen, dürfen wir nicht verwischen.« Er bekräftigte aber zugleich seine »grundlegende Kritik am Rechtskurs der Union«. Dieser werde auf dem Rücken vieler Menschen im Land ausgetragen.

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»Ebenso bleibt meine Sorge über ein mögliches weiteres politisches Zusammenrücken von CDU und AfD bestehen«, sagte Pantisano. »Diese Entwicklung bereitet mir große Sorgen.«

Pantisano hatte am Wochenende in einem »Bild«-Interview die CDU scharf angegriffen und gesagt: »Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst.« Mehrere Unionspolitiker wie CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann reagierten empört. Auch in der Linken gab es Irritationen. Pantisano hatte schon am Wochenende klargestellt, dass die Formulierung unglücklich und verkürzt sei. dpa

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