Amsterdam

Neue YouTube-Serie folgt den Spuren von Anne Frank

Anne Frank Foto: picture alliance / SZ Photo

Amsterdam

Neue YouTube-Serie folgt den Spuren von Anne Frank

Eine Schauspielerin reist von Frankfurt über Amsterdam bis Bergen-Belsen und bietet Einblicke in das Leben des jüdischen Mädchens, das Millionen Menschen berührt hat

 17.04.2026 12:22 Uhr

Das Amsterdamer Anne-Frank-Haus hat eine achtteilige YouTube-Serie zum Leben des jüdischen Mädchens gestartet, das mit seinem weltberühmten Tagebuch zum Symbol der Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg geworden ist. Die Serie »Anne Frank was here« führe zu Stationen von Annes Leben, von ihrer Geburtsstadt Frankfurt über den Fluchtort Amsterdam bis hin nach Bergen-Belsen, wo Anne als 15-Jährige im Konzentrationslager gestorben sei, teilte das Anne-Frank-Haus mit.

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Für die Serie mit wöchentlich neuen Folgen tritt die in Berlin lebende Schauspielerin und Aktivistin Leyb Elias in die Fußstapfen ihrer entfernten Verwandten Anne Frank und nimmt die Zuschauer mit auf ihre Spuren. Dabei trifft Elias, die sich als »non-binär« bezeichnet, in Annes ehemaligem Wohnhaus in Amsterdam den Flüchtlingsautor Mohamedou Ould Slahi, spricht in der Synagoge mit Jugendlichen über Vorurteile und Antisemitismus und redet mit Überlebenden des Holocaust.

Ergänzt würden diese Begegnungen und persönlichen Reflexionen durch historisches Bildmaterial, teilte das Anne-Frank-Haus mit.

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Anne Frank (1929-1945) lebte zwei Jahre lang mit ihrer Familie und vier anderen Juden in einem Hinterhaus in Amsterdam in einem Versteck. Dort schrieb sie ihr weltberühmtes Tagebuch. 1944 wurde das Versteck verraten und die Bewohner wurden in Konzentrationslager deportiert. Nur Franks Vater Otto überlebte. Er veröffentlichte das Tagebuch seiner Tochter. Das Hinterhaus, in dem Anne ihr Tagebuch schrieb, ist heute ein Museum. Rund 40 Millionen Menschen haben es bereits besucht. dpa/ja

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