Beirut

Israel setzt Angriffe im Libanon fort

Im Süden Beiruts griff Israel am Montag mit dem Hisbollah-Terror verbundene Ziele an. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Das israelische Militär hat weitere Angriffe im Libanon gestartet. Seit dem Morgen waren Augenzeugenberichten zufolge mindestens 11 Luftangriffe in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut zu hören. Die israelische Armee hatte zuvor angegeben, Filialen der Vereinigung Al-Kard Al-Hassan in der Gegend anzugreifen. Es handelt sich dabei um ein Finanzinstitut und eine Art Bank der Hisbollah. 

Das Gesundheitsministerium in Beirut gab in einem vorläufigen Bericht an, dass bei den Angriffen bisher mindestens eine Person getötet wurde. 12 weitere seien verletzt worden, hieß es weiter.

Lesen Sie auch

Auch im Südlibanon setzte die israelische Armee ihre Angriffe nach libanesischen Angaben fort. Die Hisbollah reklamierte ihrerseits erneut mehrere Angriffe auf israelische Ziele für sich. Nach Angaben der Terrororganisation sollen unter anderem Raketen in Richtung eines Luftstützpunkts in Haifa abgefeuert worden sein.

Ein israelischer Armeesprecher sagte, die Hisbollah habe bisher hunderte Raketen und Drohnen gegen israelische Zivilisten im Norden des Landes eingesetzt. Die Angriffe aus dem Süden des Libanons bewiesen, dass sich die Terroristen nicht wie vereinbart von dort zurückgezogen hätten. dpa/ja

Berlin

»Tötet alle Juden«: Antisemitisches Graffiti in Pankow

Mordaufrufe an Hauswänden: Der Staatsschutz ermittelt

 27.04.2026

Italien

Juden bei Weltkriegsgedenken antisemitisch beleidigt und ausgeschlossen

»Seid froh, dass ihr keine Seifenstücke seid!«, schrie ein Passant jüdischen Demonstranten ins Gesicht, die anlässlich des italienischen Befreiungstages an einer Kundgebung in Mailand teilgenommen hatten

 27.04.2026

Berlin

Israel-Kurs: Streit in der SPD eskaliert

Adis Ahmetović, der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, kritisiert Außenminister Wadephul, weil dieser Sanktionen gegen Israel ablehnt. Das sorgt für Ärger in der Partei

 24.04.2026

Antisemitismus im Alltag

Angefeindet wegen einer Kippa

Zwei Studenten der JSUD werden in Berlin-Mitte angefeindet – weil sie Kippa tragen. Viele Jüdinnen und Juden verstecken aus Angst ihre religiöse Identität

von Jan Feldmann  24.04.2026

Bündnis-Streit

Spanien reagiert auf Bericht über mögliche Nato-Suspendierung

Planen die USA Maßnahmen gegen »schwierige« Nato-Partner? Madrid jedenfalls betont nun die Zusammenarbeit mit Bündnispartnern

 24.04.2026

Fördergeldaffäre

»Evident rechtswidrig«

Kein einziges der 13 vom Berliner Senat mit staatlichen Zuschüssen bedachten Projekte gegen Antisemitismus sei »bescheidungsreif« gewesen, so der Prüfbericht des Rechnungshofes. Die Hintergründe

von Michael Thaidigsmann  24.04.2026

London/Washington

Giuffres Vermächtnis: Epstein-Opfer warten auf Gerechtigkeit

Ihre Berichte brachten den Skandal um Epstein vor Jahren ins Rollen. Doch nach wie vor kämpfen die Opfer des Sexualstraftäters um Gerechtigkeit. Bleibt ihr Kampf am Ende vergeblich?

von Patricia Bartos  24.04.2026

Österreich

Neuer Höchststand an antisemitischen Vorfällen

Seit Beginn des Gaza-Kriegs haben die Anfeindungen stark zugenommen. Der Konflikt droht auch den ESC in Wien zu überschatten. Warum sich die jüdische Gemeinde dennoch auf den ESC freut

 24.04.2026

Berlin

Wegner entlässt Berliner Kultursenatorin Wedl-Wilson

Nach dem die Vergabe von Fördergeldern gegen Antisemitismus als rechtswidrig gerügt wurde, hat Kultursenatorin Wedl-Wilson ein Rücktrittsgesuch eingereicht

 24.04.2026