Vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts muss sich ab dieser Woche ein Mann verantworten, der im Auftrag des Irans Juden und Freunde Israels für Mord- und Brandanschläge ausgespäht haben soll.
Eine entsprechende Anklage des Generalbundesanwalts sei im Wesentlichen unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen worden, teilte das Gericht mit.
Die Verhandlung beginnt demnach am Freitag. Zunächst wurden dafür bis Mitte Oktober 18 weitere Termine angesetzt.
Die Karlsruher Behörde wirft dem Dänen mit afghanischen Wurzeln geheimdienstliche Agententätigkeit vor. Unter den von ihm ausgespähten Personen befanden sich laut Anklage auch der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster sowie der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck. dpa