Berlin

Bundeskanzler nennt CSD-Anschlag terroristisch und islamistisch

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gibt vor einem Gedenkgottesdienst in der Berliner Marienkirche ein Pressestatement. Foto: picture alliance/dpa

Der Anschlag auf den Christopher-Street-Day (CSD) in Berlin ist nach Worten von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein »terroristischer-islamistischer Anschlag«. Merz äußerte sich am Sonntagnachmittag vor der Andacht für die Opfer in der evangelischen Marienkirche am Alexanderplatz. Am späten Samstagabend war nach der CSD-Parade ein Auto in eine Menschenmenge am Berliner Tiergarten gefahren. Eine Person wurde getötet, mindestens 29 weitere teils schwer verletzt.

»Lassen Sie sich, lassen wir uns nicht einschüchtern«, sagte Merz den Teilnehmern von CSDs in ganz Deutschland. »Sie wollen uns nehmen, was wir haben: unsere Offenheit, unsere Freiheit.« Solche Straftäter und Extremisten hätten in der Mitte der Gesellschaft keinen Platz. Jenseits aller parteipolitischer Meinungsverschiedenheiten werde man die Freiheit der Gesellschaft verteidigen. »Wir sind mehr, wir sind stärker, und wir halten in unserem Land zusammen.«

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Man werde alles tun, um den oder die Straftäter so schnell wie möglich zu fassen. Auch werde man über Konsequenzen nachdenken und »mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit entscheiden«, so der Bundeskanzler weiter.

Merz dankte auch den Einsatzkräften, die durch ihr schnelles und vorbildliches Eingreifen möglicherweise Schlimmeres verhindert hätten. Die Gedanken seien bei den Opfern, den Familien und Freunden. Merz nahm anschließend an dem Gottesdienst teil. kna

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