Brandenburg

AfD zieht Antrag gegen Einstufung als gesichert extremistisch zurück

Brandenburgs AfD-Chef René Springer Foto: picture alliance/dpa

Das Eilverfahren der AfD Brandenburg gegen die Einstufung als gesichert rechtsextrem durch den Verfassungsschutz ist beendet. Die Erklärung der Rücknahme des Antrags durch die Partei sei am Donnerstag beim Verwaltungsgericht Potsdam eingegangen, sagte ein Gerichtssprecher dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag: »Von Rechts wegen ist das Verfahren mit der Antragsrücknahme beendet.«

AfD-Landeschef René Springer hatte am Donnerstag angekündigt, den
Eilantrag zurückzuziehen und damit eine Veröffentlichung des
Verfassungsschutzvermerks möglich zu machen. Brandenburgs
Innenministerium hatte erklärt, die Veröffentlichung werde
vorbereitet. Eine Ministeriumssprecherin sagte dem epd am Freitag,
dazu müsse zunächst der Einstellungsbeschluss vorliegen.

Der Gerichtssprecher sagte, der Einstellungsbeschluss müsse nun
verfasst und den Beteiligten mitgeteilt werden. Dazu gehöre auch die
Festsetzung eines Streitwerts. Die Kosten müsse laut Gesetz zahlen,
wer seinen Antrag zurücknimmt. Das Hauptsacheverfahren gegen die
Einstufung wird laut AfD-Landesverband weiterbetrieben. Die
Hochstufung durch den Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem
war im Mai bekannt geworden.

Innenminister René Wilke (parteilos) hatte betont, er strebe eine
Veröffentlichung des Vermerks an, damit sich jeder selbst ein Bild
davon machen könne, was die AfD treibe. Voraussetzung sei, dass deren
Landesverband in dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht den Weg
dafür frei mache und die vom Ministerium abgegebene sogenannte
Stillhaltezusage entfalle. epd

Frankfurt am Main

Aufruf zu Großdemonstration gegen Judenhass

Anlass des Aufrufs ist eine kürzlich in Frankfurt abgehaltene israelfeindliche Demo, auf der der palästinensische Terror verherrlicht wurde

 31.07.2026

Berlin

Wadephul begrüßt angekündigte Hamas-Entwaffnung

Im Gaza-Konflikt gibt es angeblich eine Einigung: Die Hamas soll ihre Waffen abgeben, Israel seine Truppen aus dem Küstenstreifen abziehen. Die Bundesregierung sendet positive Signale

 31.07.2026

Gaza

Islamischer Dschihad bestreitet Entwaffnungs-Einigung

US-Präsident Donald Trump verkündet eine Einigung auf eine vollständige Entwaffnung der Hamas. Eine andere palästinensische Terrororganisation bezeichnet Berichte darüber als unzutreffend

 31.07.2026

Berlin/Tel Aviv

Constantin Schreiber verlässt Axel Springer

Der frühere »Tagesschau«-Sprecher Constantin Schreiber berichtete seit September 2025 für die Publikationen von Axel Springer aus Tel Aviv. Zum Ende des Jahres verlässt er das Unternehmen

 31.07.2026

New York

NGO fordert Amtsenthebung von Bürgermeister Mamdani

Die Organisation »End Jew Hatred« macht dem New Yorker Bürgermeister in einer Petition schwere Vorwürfe, darunter seine Drohungen gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu

 31.07.2026

Washington D.C./Gaza

Trump verkündet Einigung über nächste Gaza-Phase – Hamas soll Entwaffnung akzeptiert haben

Der amerikanische Präsident sieht einen »gewaltigen Schritt hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit«

 31.07.2026

Meinung

Bringt Israel die Vereinten Nationen zu Fall?

Die obsessive Fixierung der UN auf den jüdischen Staat steht im Widerspruch zu ihren ursprünglichen Werten. Diese Heuchelei wird der Staatengemeinschaft irgendwann noch zum Verhängnis werden

von Daniel Neumann  30.07.2026

Kommentar

Die Hinrichtungen gehen weiter

Nach der brutalen Niederschlagung der Protestbewegung im Januar setzt das Regime die Exekutionen vor den Augen der Welt fort

von Nila Mozafari  30.07.2026

Hannover

Mehrere AfD-Bewerber von Kommunalwahl ausgeschlossen

Bis Mittwoch mussten Niedersachsens Wahlausschüsse über alle Kandidaturen für die Kommunalwahl entscheiden. Mehrere Politiker der rechtsextremistischen Partei dürfen wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue nicht antreten

 30.07.2026