Nahost

13 Raketenwellen gegen Israel, USA und IDF greifen Regime-Ziele in Teheran an

Am Donnerstag begutachten israelische Soldaten eine auf den Golanhöhen niedergegangene iranische Rakete. Foto: Copyright (c) Flash 90 2026

Der Krieg Israels und Amerikas gegen das iranische Mullah-Regime erfasst am 21. Tag weiterhin auch andere Länder im Nahen Osten. Nach übereinstimmenden israelischen Medienberichten flogen die israelischen Streitkräfte (IDF) in der Nacht massive Angriffe auf Ziele in Teheran, während der Iran und die Hisbollah im Libanon gleichzeitig bis in den Morgen 13 Raketenwellen in Richtung Israel abfeuerten.

Kurz nach den iranischen Angriffen auf den Norden Israels erklärte die IDF, man habe eine neue Angriffswelle gegen Einrichtungen des Mullah-Regimes in Teheran gestartet. Insgesamt seien in den vergangenen Stunden und Tagen mehr als 130 Ziele getroffen worden – darunter Raketenstellungen, Drohnenanlagen und Luftabwehrsysteme.

Ziel sei es, den Beschuss Israels deutlich zu reduzieren. Wörtlich hieß es: »Die israelische Luftwaffe greift weiterhin im Westen und im Zentrum des Iran an, um das Ausmaß des Feuers auf den Staat Israel so weit wie möglich zu verringern und die Luftüberlegenheit über dem Iran auszubauen.«

Sirenen im Norden

In Israel heulten in der Nacht in zahlreichen Regionen permanent die Sirenen, insbesondere im Norden sowie in Jerusalem und dem Westjordanland. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom gab es trotz mehrerer Einschläge von Trümmerteilen keine Verletzten. Allerdings sorgte das Ausbleiben von Warnungen in einigen nördlichen Gemeinden für Unmut.

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Die Zahl der Verletzten in Israel steigt derweil weiter an. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden allein innerhalb der letzten 24 Stunden rund 150 Menschen infolge des Krieges in Krankenhäuser eingeliefert. Damit liegt die Gesamtzahl der Hospitalisierungen seit Kriegsbeginn bei mehr als 4000. Nicht alle Verletzungen entstanden direkt durch die Angriffe. Einige Betroffene wurden bei ihren Versuchen verletzt, Schutzräume möglichst schnell zu erreichen.

Unter den zuletzt Behandelten befanden sich demnach zwei Schwerverletzte und zwei Personen mit mittelschweren Verletzungen, während die große Mehrheit in stabilem Zustand war. Zudem mussten mehrere Menschen wegen akuter Angstzustände versorgt werden.

Abgefangene Raketen und Drohnen

Der Krieg greift zunehmend auf andere Länder über. In Kuwait trafen iranische Drohnen eine große Raffinerie in Mina al-Ahmadi, wodurch ein Feuer ausbrach. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Kuwait wurden die Luftabwehrsysteme aktiviert, nachdem Raketen und Drohnen aus dem Iran abgefangen werden mussten.

In Dubai beobachteten Bewohner während der Feierlichkeiten zum Ende des Ramadan Abfangmanöver am Himmel, während in Bahrain landesweit Sirenen ausgelöst wurden. Saudi-Arabien meldete den Abschuss einer Drohne im Osten des Landes. im

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