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Umfrage: So denken die Deutschen über die AfD

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Knapp die Hälfte der Menschen hat einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa zufolge keine Angst vor der AfD – nicht viel weniger fürchten sich jedoch vor ihr. Auf die Frage »Haben Sie Angst vor der AfD?« antworteten demnach 49 Prozent der Befragten mit »Nein«, 42 Prozent mit »Ja«, 9 Prozent machten keine Angabe. Größer ist die Angst der Erhebung im Auftrag von »Bild« bei den Über-70-Jährigen: Hier bejahten 55 Prozent die Frage.

Zugleich hält demnach mehr als die Hälfte der 1.002 Befragten die AfD für rechtsextrem. 53 Prozent antworteten auf die entsprechende Frage mit »Ja«, 37 Prozent bewerteten die AfD nicht als rechtsextrem und 10 Prozent machten keine Angabe.

Auf Landesebene hat der Verfassungsschutz die AfD in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft – dort liegt sie in Umfragen zur Landtagswahl am 6. September mit 41 bis 43 Prozent deutlich vorn. Auch in Brandenburg, Sachsen und Thüringen sind die Landesverbände als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. In Niedersachsen gilt die entsprechende Einstufung ebenfalls, nachdem sie gerichtlich in einem Eilverfahren vorläufig bestätigt wurde. 

Knapp jeder Zweite für Abgrenzung von der AfD

Angesichts der anstehenden Wahlen – neben Sachsen-Anhalt auch Mecklenburg-Vorpommern und Berlin – rückt auch die Debatte um die Zusammenarbeit der anderen Parteien mit der AfD in den Fokus. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) antwortete auf die Frage »Finden Sie es richtig oder falsch, dass CDU, CSU, SPD, Grüne und Linke nicht mit der AfD zusammen regieren wollen?« mit »Richtig«. 39 Prozent finden das falsch, 13 Prozent machten keine Angabe oder antworteten mit »Weiß nicht«.

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Die Politik ist sich weiter uneins, ob ein AfD-Parteiverbot beim Bundesverfassungsgericht beantragt werden sollte. Bei den Befragten zeichnet sich hier ebenfalls kein klares Bild ab: 42 Prozent sind der Umfrage zufolge dafür – und 42 Prozent dagegen. 16 Prozent machten keine Angabe.

Die Umfragedaten wurden nach Angaben von Insa am 20. und 21. August erhoben. dpa

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