Krieg

Araghtschi droht mit Vergeltung für Angriffe auf Infrastruktur

Abbas Araghtschi, Außenminister des Iran Foto: picture alliance / AA/photothek.de

Irans Außenminister Abbas Araghtschi warnt vor einer härteren Reaktion, sollte Israel erneut die iranische Infrastruktur angreifen. Auf der Plattform X erklärte er, Irans Reaktion auf den israelischen Angriff habe nur einen Bruchteil der Schlagkraft ausgeschöpft. »Der EINZIGE Grund für diese Zurückhaltung war der Respekt vor der geforderten Deeskalation«, so Araghtschi. 

Der Außenminister betonte zudem, ein mögliches Kriegsende müsse die Schäden an zivilen Einrichtungen im Iran berücksichtigen.

Sardar Dschabari, Berater des Kommandeurs der Revolutionsgarden, sagte laut Nachrichtenagentur Tasnim, der Iran befände sich derzeit auf dem Höhepunkt seiner Macht. Die Lager seien voll mit Raketen und Drohnen. Die USA könnten die Straße von Hormus nicht beherrschen.

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Israel griff am Mittwoch Anlagen der iranischen Gasindustrie am Persischen Golf an. Die Revolutionsgarden hatten zuvor gedroht, im Falle von Angriffen auf die eigene Energieinfrastruktur Öl- und Gasfelder in der Region in Brand zu setzen und zu zerstören.

Als Reaktion auf den israelischen Angriff griff der Iran die für den Weltmarkt bedeutenden Flüssiggasanlagen im katarischen Industriegebiet Ras Laffan an. dpa

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