Schreiben, was ist. Sagen, was ist. Und zum Ausdruck bringen, wie es besser sein könnte. Kein Blatt vor den Mund nehmen. Nicht übertrieben-hysterisch, aber auch nicht verklausuliert.
In etwa so ließe sich das kommunikative Selbstverständnis sowohl von Journalisten als auch von Politikern zusammenfassen. Dafür gibt es häufig Widerspruch, ja, auch Gegenwind, das mag nicht immer angenehm sein, aber es ist ein Mechanismus, der für eine Demokratie elementar ist und dient der bestmöglichen Annäherung an die Wahrheit.
Allzu häufig aber kippt in unserer leicht erregbaren, hypernervösen und nicht selten auch von ebenso feindlich wie aggressiv-persönlich-herabwürdigen Tönen geprägten Gegenwart diese notwendige Kritik um in ungezügelten Hass und Hetze. Es ist keineswegs larmoyant gemeint: Journalisten wie Politiker brauchen – häufiger noch als früher – ein dickes Fell, ohne sich davon die Freiheit im Fühlen und Denken nehmen zu lassen.
Doch zur Aufgabe von Journalisten und Politikern gehört es zugleich auch, sich von möglichen Anfeindungen freizumachen, so schwer es auch manchmal ist. Wer sich selbst den Mund verbietet, wenn auch aus menschlichen, nachvollziehbaren Gründen, kann seinen Beruf nur noch unzureichend ausüben.
Nun hat sich herausgestellt: Die Spitzenkandidatin der Berliner Linkspartei Elif Eralp, die sich anschickt, in Kürze Regierende Bürgermeisterin der Hauptstadt zu werden, hat kapituliert vor den Islamisten und Hamas-Verstehern. Sowohl in Berlin als auch in ihrer eigenen Partei. Sie hat sich selbst einen Maulkorb auferlegt und möchte aus Sicherheitsgründen nicht konkret benennen, dass beispielsweise der Hamas-Unterstützer Ibrahim Ibrahim eine Persona non grata in ihrer Partei sein sollte. Dass dieser Aktivist, der vom Chefarchitekten des 7. Oktobers Yahya Sinwar als »Märtyrer« schwärmt, nicht ein Vorbild für ihre Partei, sondern ein Fall für den Verfassungsschutz sein sollte.
Der Hintergrund: Der »Spiegel« hatte am Donnerstag enthüllt, dass Elif Eralp in einem Interview eine Frage zu dem Terrorsympathisanten Ibrahim Ibrahim streichen wollte - aus Angst um ihre Sicherheit. Die Notizen, in denen sie dies offenbarte, waren versehentlich zusammen mit einem Interviewdokument an den »Spiegel« übermittelt worden. Darin soll Eralp über ihren Mann und sich selbst geschrieben haben: »Er hat Angst vor diesen Leuten und ich auch«. An anderer Stelle heißt es: »Ich kann mich und meine Familie für den ›Spiegel‹ nicht in Gefahr bringen.« Die Politikerin habe es zudem bereut, dem Interview überhaupt zugestimmt zu haben.
Diese Enthüllung zeigt einmal mehr: Diese Partei und diese Politikerin dürfen niemals politische Verantwortung tragen. Schon gar nicht für die Hauptstadt der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt. Es ist nachvollziehbar, dass Elif Eralp vor kriminellen Arabern und Hamas-Unterstützern in der Hauptstadt Angst hat. Aber was Journalisten sich trauen auszusprechen, sollte auch und insbesondere einer Regierenden Bürgermeisterin möglich sein. Ibrahim Ibrahim ist ein gefährlicher Islamist und fanatischer Judenhasser, der nichts Gutes für Berlin bedeutet.
Genauso wenig wie die das Oberhaupt des Remmo-Clans, Issa Remmo, und die Yalla-Intifada-Familie Barbakh, die die gewalttätigen »pro-palästinensischen« Proteste in Berlin während der letzten drei Jahre nach den Massakern des 7. Oktobers maßgeblich geprägt haben. Diese sind nicht unseren freiheitlichen Werten verpflichtet, sondern denen der Hamas im Gazastreifen. Elif Eralp sollte als eine der wichtigsten Politikerinnen Deutschlands diesen Menschen klarmachen, dass in Berlin das Grundgesetz gilt. Und wenn sie nach ihrer Façon leben wollen, steht es ihnen frei, ihren Wohnsitz nach Gaza oder in den nicht weniger islamistischen und israelfeindlichen Iran zu verlegen.
Wie bigott Eralps Äußerungen zudem sind, zeigt eindrücklich auch folgender Umstand: Sie vertraut der Gefahrenanalyse des Berliner Sicherheitsapparats bezüglicher der arabischen Clan-Kriminalität, möchte zugleich aber Polizei und Verfassungsschutz signifikant abbauen oder gar abschaffen.
Man muss das so klar sagen: Der Fisch stinkt auch vom Kopf in der Linkspartei! Die letzten aufrechten Politiker der Linkspartei wie Ex-Senator Klaus Lederer haben bereits vor zwei Jahren die Partei fluchtartig verlassen, weil sie von Israelfeinden, Remmo-Clan-Unterstützern und anderen linksradikalen Kräften gekapert wurde. Wer wie Eralp als künftige Regierende Bürgermeisterin nicht mal in der Lage ist, die übergroße Bedrohung unserer freiheitlichen Lebensweise durch Islamisten und arabische Kriminelle anzusprechen und wem es noch nicht einmal gelingt, lupenreine Judenhasser wie Vanessa Emde oder Ferat Koçak aus der Fraktion auszuschließen – geschweige denn eine Word-Datei an Spiegel-Journalisten korrekt abzuschicken –, der hat sich als Politikerin einmal mehr und ganz und gar disqualifiziert.
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