Kino

Spielbergs »Disclosure Day« feiert Kinostart

Emily Blunt und Josh O’Connor in »Disclosure Day« Foto: picture alliance / COLLECTION CHRISTOPHEL

Fast zehn Jahre nach Ready Player One wagt sich Steven Spielberg erstmals wieder ins Science-Fiction-Genre. Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit kommt am 10. Juni in die deutschen Kinos, zwei Tage vor dem US-amerikanischen Starttermin. Der Film hatte am 2. Juni seine Weltpremiere im Pariser Grand Rex und gestern im Londoner Rose Court in Southwark.

Das Projekt geht auf eine Originalidee des jüdischen Regisseurs zurück, inspiriert von einem Artikel der »New York Times« aus dem Jahr 2017 über geheime UFO-Programme des Pentagon. Das Drehbuch schrieb David Koepp, der bereits an Jurassic Park und Krieg der Welten mit Spielberg zusammengearbeitet hat – und für dieses Projekt 42 Fassungen schrieb, so viele wie nie zuvor in seiner Karriere.

Steven Spielberg am Donnerstag bei der Londoner Premiere von »Disclosure Day«Foto: picture alliance / PA Images

Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Whistleblowerin, die gegen eine massive Regierungsverschwörung ankämpft und versucht, den »Tag der Wahrheit« herbeizuführen: den Moment, an dem der Welt die Existenz außerirdischen Lebens offenbart wird.

Gedreht wurde von Februar bis Mai 2025 in New York, New Jersey und Atlanta – auf 35-mm-Film, wie es Spielbergs langjähriger Kameramann Janusz Kamiński bevorzugt.

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Die Besetzung ist hochkarätig: Emily Blunt trägt die Hauptrolle. An ihrer Seite spielen Josh O’Connor, Colin Firth, Eve Hewson und Colman Domingo.

Für die Filmmusik zeichnet John Williams verantwortlich. Es ist die 30. Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten und Spielberg. Diesmal habe Williams die Musik bewusst »unter den Film« geschrieben, um ihm einen leisen Schub nach vorne zu geben, so Spielberg – subtiler als etwa bei Unheimliche Begegnung der dritten Art, aber »noch immer reines John-Williams-Genie«. im

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