Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  15.07.2021 08:21 Uhr

William Shatner Foto: imago images/Future Image

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  15.07.2021 08:21 Uhr

William Shatner hat einen kleinen Ausflug gemacht. Und zwar in die unendlichen Tiefen des Fernsehkanals »RT America«, dessen Mutterkonzern in Russland sitzt. Der Schauspieler, der wohl für immer James T. Kirk sein wird, der Captain der USS Enterprise, talkt nämlich auf RT America in der Sendung I Don’t Understand. Auch andere Menschen verstehen nicht ganz, weshalb Shatner sich ausgerechnet von diesem Kanal hat engagieren lassen. Shatner hat sich unterdessen von der Aussage der Chefredakteurin, er habe die Seiten gewechselt, distanziert. In einem Tweet schrieb er: »Ich kenne diese Frau überhaupt nicht. Auf keinen Fall werde ich solche Umgangsformen tolerieren. Ich bin nicht politisch, und ich bin wütend, dass die Leiterin eines Senders dies über mich und über eine Show sagt, die sie nur für den Vertrieb gekauft haben.«

Tom FranzFoto: Simon Vilk

Tom Franz war ziemlich aufgeregt. Denn der Koch war, wie auch sein Kollege Uri Buri, zum Staatsbankett in Jerusalem eingeladen, das zu Ehren des Besuchs von Bundespräsident Steinmeier gegeben wurde. Es sei ein Abend, schrieb Franz auf seinem Instagram-Account, an den man »noch lange denkt«. Neben erinnerungswürdigen Fotos war da ja auch noch das Essen, und das klang doch ganz gut: »Zum Dessert gibt es Tahini Soufflé und Shakehands mit den Präsidenten.«

Taika Waititi Foto: imago images/ZUMA Wire

Taika Waititi findet, dass Thor: Love and Thunder einer seiner verrücktesten Filme ist. Das sagte er in einem Interview mit dem »Empire Magazine«. »Ich habe schon einige verrückte Sachen in meinem Leben gemacht, habe gefühlt zehn Leben gelebt.« Aber Thor: Love and Thunder sei definitiv das Verrückteste. Würde man, so Waititi, alle einzelnen Elemente aufschreiben, könnte man denken, dass dieser Film nicht gedreht werden sollte. »Vielleicht werde ich danach auch nicht mehr arbeiten«, scherzte der neuseeländische Regisseur.

Baerbel SchaeferFoto: imago images/Eventpress

Bärbel Schäfer freut sich über den EM-Sieg für die italienische Nationalmannschaft. »Football is coming ROME!! Bravo, der Pokal bleibt bei Europäern«, schrieb sie auf Instagram.

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