Hollywood

Mikey Madison und Adrien Brody als Oscar-»Presenter« benannt

Die jüdische Darstellerin Mikey Madison Foto: picture alliance / Jordan Strauss/Invision/AP

Vier Hollywood-Stars, die im vorigen Jahr Oscars als beste Haupt- und Nebendarsteller gewonnen hatten, werden bei der diesjährigen Vergabe-Gala als »Presenter« auf der Bühne stehen. Die jüdischen Stars Mikey Madison (»Anora«) und Adrien Brody (»Der Brutalist«) sind ebenso dabei wie ihre nicht-jüdischen Kollegen Zoe Saldaña (»Emilia Pérez«) und Kieran Culkin (»A Real Pain«, »Kevin allein zu Haus«).

Die Trophäen-Gala findet am 15. März in Los Angeles statt. Der amerikanische Comedian Conan O’Brien steht bei der Show zum zweiten Mal als Moderator auf der Bühne. Weitere Promis, die Trophäen aushändigen, sollen im Vorfeld der Verleihung noch benannt werden.

Lesen Sie auch

Bei der 98. Oscarvergabe geht das musikalische Vampir-Südstaatendrama »Blood & Sinners« mit 16 Nominierungen als Favorit ins Rennen. Der schwarzhumorige Politthriller »One Battle After Another« hat 13 Gewinnchancen, gefolgt von dem Monsterfilm »Frankenstein«, der Tragikomödie »Marty Supreme« und dem norwegischen Familiendrama »Sentimental Value« mit je neun Nominierungen.

Acht Nennungen holte das Drama »Hamnet« über die Shakespeare-Familie. In den Schauspiel-Sparten gehören der Jude Timothée Chalamet sowie Leonardo DiCaprio, Jacob Elordi, Michael B. Jordan, Jessie Buckley, Emma Stone und Renate Reinsve zu den Nominierten. dpa/ja

Film

Serienhit geht weiter: Warum will jeder »Nobody Wants This«?

Eine freizügige Sex-Podcasterin und ein charmanter Rabbiner verlieben sich. Ihre Geschichte ist ein gelungener Gegenentwurf zu klischeehaften Rom-Coms. So geht die Erfolgsserie weiter

von Simone Andrea Mayer  23.10.2026

Berlin

Wenn Wolf Biermann den roten Bademantel trägt

Die Stasi wollte den Liedermacher zum Alkoholmissbrauch verleiten und seine Beziehungen zerstören. Ein Film zeigt, wie er das überstand - und was er mit fast 90 macht: Kraulen in der Ostsee zum Beispiel

von Lisa Forster, Sven Gösmann  23.10.2026

Debatte

Wahl in Israel: Star-Dirigent Lahav Shani meldet sich ausführlich zu Wort

In der Vergangenheit war der Musiker mehrmals im Visier radikaler Israelfeinde

 22.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus  22.10.2026

Berlin

Igor Levit spricht über eigenes Label

Der Starpianist will andere Künstler unterstützen

 22.10.2026

Bildung

»Wir müssen investieren«

Der Präsident der Bar-Ilan-Universität, Arie Zaban, über Wissenschaft in politischen Krisenzeiten und deutsch-israelische Zusammenarbeit

von Gabriele Hermani  22.10.2026

Glosse

Beim »Spiegel« kann man jetzt mit der Nazi-Kartei chatten

Das Hamburger Nachrichtenmagazin hat nachgelegt: Nun gibt es einen Chatbot, mit dessen Hilfe der Leser mit der NSDAP-Mitgliederkartei interagieren kann. Dafür verdient der »Spiegel« Lob, Grimme-Preis und Dank, findet unser Autor

von Michael Thaidigsmann  21.10.2026

Programm

BALAGAN, KUKURÍKU und Jazzy Diaspora: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 22. Oktober bis zum 28. Oktober

 21.10.2026

Mirjam Zadoff

Leiterin verlässt NS-Dokuzentrum München

Die Innsbruckerin geht zum 1. März 2027 ans Haus der Geschichte Österreich in Wien

 21.10.2026