Eurovision Song Contest

Israel geht mit »Michelle« an den Start

Noam Bettan wird den Song »Michelle« beim ESC in Wien vortragen. Foto: Copyright (c) Flash 90 2026

Israel hat den Titel seines Beitrags für den Eurovision Song Contest 2026 bekannt gegeben. Der Sänger Noam Bettan wird das Land mit dem Song »Michelle« vertreten, der Anfang März erstmals vollständig vorgestellt werden soll. Die offizielle Premiere ist für den 5. März in einer festlichen Fernsehsendung des öffentlich-rechtlichen Senders KAN 11 geplant.

Der Titel erinnert bewusst an den berühmten Beatles-Song, doch die israelische Komposition ist ein eigenständiges Werk. Der Text kombiniert mehrere Sprachen: Hebräisch, Französisch und Englisch. Er stammt von Nadav Aharoni, Tzlil Kalifi und Juval Rafael, die Israel im vergangenen Jahr beim Eurovision Song Contest repräsentiert hatte.

Aharoni und Kalifi zeichneten auch für die Musik verantwortlich, Aharoni fungierte zudem als Produzent. Der Beitrag wurde bereits von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) geprüft und offiziell zugelassen.

Lesen Sie auch

Die Auswahl des Songs erfolgte in diesem Jahr über ein erweitertes Verfahren. Rund 200 Kompositionen wurden eingereicht, nachdem KAN den Auswahlprozess geöffnet hatte: Erstmals konnten alle bei der israelischen Verwertungsgesellschaft ACUM registrierten Urheber anonym Songs einsenden. Eine Fachjury wählte daraus den Wettbewerbsbeitrag aus.

Der Eurovision Song Contest 2026 findet im Mai in Wien statt. Noam Bettan soll im ersten Halbfinale antreten und hofft, sich für das Finale zu qualifizieren, das am 16. Mai ausgetragen wird. im

Kolumne

Von der Kreuzigung zu Flydubai

Schon vor 2000 Jahren waren die Juden an allem schuld. Und heute sogar mit Videobeweis!

von Maria Ossowski  14.10.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 15. Oktober bis zum 22. Oktober

 14.10.2026

TV

»Girls« geht weiter

Die mehrfach ausgezeichnete Serie soll 2027 mit fünf Folgen fortgesetzt werden

von Katrin Richter  14.10.2026

Dreharbeiten zum Kinofilm »Heimsuchung«. Ein Jahrhundert deutscher Geschichte

Neu im Kino

»Heimsuchung« von Schlöndorff: Was bleibt, wenn alle gehen

Erst Sommergäste. Dann die Nazis. Danach die Sowjets. Später die DDR und der Kapitalismus. In »Heimsuchung« von Volker Schlöndorff wird ein Haus zum Zeugen deutscher Geschichte. Still, unerbittlich

von Sabine Glaubitz  14.10.2026

Zahl der Woche

68 Prozent

Fun Facts und Wissenswertes

 13.10.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Virale Selbstverliebtheit oder Wie das gute alte Kochbuch verdrängt wurde

von Nicole Dreyfus  13.10.2026

Interview

»Ich bin keine Maschine«

Der Pianist Igor Levit über sein neu gegründetes Musiklabel, einen 16-Stunden-Auftritt und jüdische Witze

von Christine Schmitt  13.10.2026

TV-Tipp

Brillanter Anthony Hopkins glänzt in »One Life«

Leider erst nächtens zeigt das ZDF ein biografisches Drama über den Briten Nicholas Winton, der 1939 Kindertransporte von Prag nach London organisierte und damit mehrere hundert Kinder vor den Nazis rettete

von Jan Lehr  13.10.2026

Glosse

Wir stehen zum Existenzrecht Pakistans!

Absurder als im rot-rot-grünen Berlin wird’s nicht mehr

von Philip Fabian  13.10.2026